§. 20t. Der Cultus während der ganzen Periode.
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201. Der CultuS während der ganzen Periode. Vgl.S.204 ff. u. 327 ff.
Mo Koma»"« do clivin. olliciis por totius snni oireul. ( 8 . Jahrh.) ^1»«<r-elwrepise. Lloions., (Io üivin. ollieiis libd. IV acl Dcnlov. imxornt.^gzg^27); iiaüanr IHartt'r (Io olorienr. institutiono ot ooromon occl. libb.III (819) u. du saoris orclinib, sueruinontis clivin. ot vostinisntis saoor-(Ivt; lV«ta/)veä Ärcr/io (ff 84!) I. <Io oxnrdiis ot iucroinoitt. rsr. ooolo-siostic.; La Vornoten, lff 1115 , (Io seelssiast. sucramontis st «Ko. noproscipnis per nnnuin kostis sorinonos (XXI) säinmtl. in: Do clivin. entlc.oeel. oiliciis varii vstt. k-Urum ne sc rizitt. liliri. sä. Lrttorprres. (Ool 568.Rom. 591.) I'ur. 624: nb. d. Feste: Bintcrim, Dcnkw. Bd. V. Th. 1.
Der immer noch äußerlichen Richtung der Germanen entsprechend mußteauch der Cultus prunkvoller sein. Die feierliche Pracht desselben war dieverständlichste Sprache für die kräftige Sinnlichkeit ungebildeter Völker.Ilm der Verehrung des Herrn Himmels und der Erde eine würdige Stättezu bereiten, abmte man den im römischen Reiche ausgebildcten Basiliken„nd Kuppel-Bau nach, oder bildete den romanischen Baustpl aus mitreicherer Ornament'k und Anlegung von Krypten unter dem Chore. Diemeisten Kirchen waren noch größtenteils in Holz, wenige in Stein ausge-siihrt. Als die ansehnlichsten galten in dieser Zeit in Frankreich die Kircheder Abtei des hl. Georgs von Bochewil, besonders die zuClugny; inDeutschland die von Bischof Bernward erbaute St. Michaeliskirche zuHildesheim und die später von Heinrich III. zu Goslar ausgeführte. DieBaukunst war noch in den Händen der Geistlichkeit u. der klösterlichen Laien-brüder, ebenso die Malerei und Bildhauerkunst ').
Zur Hebung des Gottesdienstes wurde durch Carl'ö d. Gr. Bemühendie römische Liturgie Papst Gregor's cingcführt, die etwas abweichende undfür den gregorianischen Kirchengesang weniger passende altgallische allmäligbeseitigt. Damit ihr aber auch die Würde dieses großartigen Kirchenge-sanges nicht fehle, berief Carl Sänger aus Rom'); denn, „die deutscheKehle war," sagt der Diakon Johannes, „noch zu wild und zu rauh, als daßsie die veredelten römischen Melodien hätten ausführen können." In derLhat fanden auch die römischen Sänger den Gesang der Deutschen demGeheul der Thiere ähnlich. Zu Metz und Soissons stiftete CarlSängerschulen; die seinem Vater Pipin vom griechischen Kaiser Constan-timis CopronymuS geschenkte Orgel (orgnmmri hob den Gesang. Bei demengen Anschließen an Nom ward allmälig überall bei den öffentlichen gottes-dienstlichen Versammlungen, mit Ausnahme der Predigt, die lateinischeSprache als äußeres Zeichen der engen Verbindung mit dem römischenOberhaupte gebraucht. Doch wurde wiederholt dem Vorurtheile: „als ob mannur in drei Sprachen zu Gott beten dürfe", durch die Erklärung begegnet,daß man in jeder Svrache Gott anbeten könne, und bei rechtem Gebete Erho-lung fände (s. S. 432 Note 1). Dagegen wurden die von den Geistlichenohne alle Theiluahme des Volkes gehaltenen Privatmessen (misssspmntach wiederholt streng gerügt und gefragt, wie ein Priester wohl wahr-haft sagen könne H: sursiim corcia, oder äominus vobiseum, wenn Nie-
I^Kreuser, der christl. Kirchenbau. Bd. I. S. 265-328. Laib undschwarz, Formenlehre des roman. u. gothischen Baustyls. 2. A. Stuttg. 858.
2> Llonacb. Lngolism., ucldituinsnluin all Xnn. Dauriss. u. 787.: — NoxPetit avmnus rox Onnolus ub L.äriuuo inrna osntoros, qui branoiain corriao-r°nt äe eantu. i. p, 17 p.)
1 6 one. 7Ho-/r«»e. a. 813. Von. 43.: dlnllus krksbztsr, ul irobis viclstur,eoms blissam eunluro vulot roots. tzuonroäo ouim äicst: Dominus vobis -
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