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2. Zeitraum, 1. Periode. 2. Zeitabschnitt. 2. Capttel.
eine nicht blos auf Italien beschränkte, sondern auf mehrere Klöster DcM.lands erweiterte «Schenkungsurkunde erlangte '). Zu früh und Mgenimbetrauert starb Heinrich il., die Krone der Imperatoren '); mit ihm erlöstder sächsische Mannüstamm von Heinrich dem Finkler. D.e zusammenqetrc-tencn geistlichen und weltlichen Stände wählten Conrad von Franken.
§. l89. Päpste unter fränkischen Kaisern.
Kader ÄaeirrihViun smonacch. Oluniae. um 1046), bist, sui wag,. säüO/ieAe9'. IV.). IV/Mo seapsllan. Oonraä or llvn. III), äs vita Oourudi 8«I. t?i-z^oria>'9'. III.) Lon/so (sptse. Lutrisn. st 1039), lib. «st amic. s. stsM,.soinit. secl. sOe/bsr» seriptt. rsr. kuksmiiar. 9'. II.) Denker» tVittiiri»III.) stialozi 10,6. III. (max. bst>I. 9'. XVIII.) Stcnzcl, Gcsch. DmWunter den frank. Kaisern. Lp). 827 ff. 2 Bvc. Da mb erg er, senckr«'Gcsch. Bd. VI. Gfrörcr, KG. Bd. IV. S. 209-627.
Bald nach Kaiser Heinrich war auch Benedict VIII. gestorben. Mfolgte sein Bruder, obgleich noch Laie, als Johannes XIX. (1024). Der-selbe krönte Conrad II., den ersten König des fränkischen Stammes, z«inKaiser (1027), nachdem dieser das lombardische Königreich gewonnen. Alsdie Grafen von Tusculum, setzt ebcnso nachtheilig auf dcuapostolischenStuhleinwirkend,wiefrüherdicM arkgrastnvon Toskana, schon 6 Glieder ihrer Familie dem päpstlichen Stuhleaufgedrungen, erhob Alberich, Bruder des verstorbenen P. JohainieS,durch Bestechungen seinen Sohn Theophylakt, einen lasterhaften IZsährigmJüngling, als Benedict IX. (1033) zum Papst. Einer seiner Nachfolgersagte von ihm: „er scheue sich zu erzählen, wie schändlich sein Leben gewesen."Diesem ruchlosen Spiele ein Ziel zu setzen, ward Kaiser Conrad durchKämpfe gegen den Grafen Otto von Champagne und Micczyslaw von Po-len ') zur Sicherheit des Reiches und Anerkennung der Oberhoheit des deut-schen Kaisers verhindert. Auch hatte er sich selbst in kirchlichen Angelegen-heiten, namentlich in Vergebung der Bisthümer, mehrfache Bloßen gegeben.Die ruchlose Aufführung des Papstes empörte aber endlich das römischeVolk: cs vertrieb ihn und wählte einen Gegcnpapst Sylvester III. Bened-ctward aber von seiner mächtigen Partei zurückgeführt (1044). Werschsogar vcrhcirathen wollte, steigerte sich die Wuth der Gläubigen auf's höchste,so daß er sich nicht länger vor derselben halten konnte. Da er auch hoffte,als Privatmann sein ausschweifendes Leben ungestörter fortsetzen zu können,resignirte er für eine große Summe, die ihm, um solche Schmach von derKirche abzuwälzen, der Erzpriester Johannes bot, der frömmste und tugeud-haftcstc römische Priester, der als Gregor VI. folgte. Bald Lereucte Be-nedict seine Resignation, und trat, von seinen Verwandten unterstützt, wie-der als Papst auf. Die Kirche ward so aufs tiefste erniedrigt: drei Päpstewollten sie auf einmal regieren!
Jetzt kam aber der Nachfolger Conrads, Heinrich III., ( 1039 )n»chItalien, um die Macht seines Reiches wieder herzustelleu. Zur Hebung deSSchisma's veranlaßte er die Synode von P avia, welche zu Sutri(1046) fortgesetzt wurde Z. Der fromme Gregor, der in dieser Zeit derNoth in wohlmeinender Absicht Alles aufgcopfert, dankte freiwillig ab, und
1) Hofier, deut. Päpste. Abth. II. S. 367. gibt ein Verzeichniß der dmröm. Stuhle zinsbaren Kirchen u. Klöster.
2) Da mb erg er Bd. V. S. 889—90. u. Gfrörcr, KG. Bd.IV.S. 1-AS>
3) Vgl. Roepell, Gcsch. Polens Th. I. S. 164 ff. ,,,
4) Die Acren b. Tl/ans?'. 9'. XIX. p. 6l7 sg. Kar^aOr. 9. VI. ?> I k- "lnj>g. vgl. LAaeiäarcki, obLorvaiiouss llo Lzm. Luirieuni. UrlunK. 834- 4-