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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
Entstehung
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359
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z. 145. Quellen und Bearbeitungen.

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e k baden die von der Kirche im iMiktelaltcr behauptete Stellung von die-^ wobltbätige» Seite a»S offen in Schutz genommen. Herd er sagt iniE» ^deen:Die römische Hierarchie war vielleicht ein nothwendigeSd, eine »»entbehrliche Fessel sür die rohen Völker des Mittelalters; ohneHcranhie wäre Europa wahrscheinlich ein Raub der Despotie, ein Schau-rig ewiger Zwietracht, oder gar eine mongolische Wüste geworden." Undm benihntte Geschichtschreiber der Schwei; G behauptet:Alles heutigeW welches nicht allein uns, sondern durch den europäischen Unterneh-img'sgeist für alle Welttbeile von unendlichen Folgen ist, kommt von dem,raß bei dem Hall des Kaiserreiches eine leitende Hierarchie war. Diese gablrn> in einem engen Kreis weniger Begriffe ärmlich eingeschränkten nord-cmpäischen Geist durch die christliche Religion, so zu reden, den elektrischenZwß, wodurch derselbe belebt und bewegt, nach langem, wunderbaremSpül' mannigfaltiger Hindernisse und Beförderungsmittel endlich ward --was wir sehen." Dem wissenschaftlichen Geschichtsvvrtrage ist somit dieAufgabe gestellt, auf Grund der vorzuführende» Thalsachen die richtige An-sicht überzeugend zu begründen. Die strenge und unbefangene Geschichts-forschung der n cu er n und neu st e n Zeit Kat übrigens auch unter Protestan-lmwic über diesen Punkt, so über daö ganze Mittelalter ungleich würdigere Vor-Mnigcn verbreitet, sodastauch kartnäckigeGemütber anfangen müssen, anstattkci vermeintenKncchtschaft, Roheit undFinsternist an Freiheit, gemüthvollenLselsiim, Licht und geistige Größe jeder Art im Mittelalter zu glauben*).

E r >l r Pcriod r.

'son der Völkerwanderung bis P. Gregor VU. (1073).Grundlegung der mittelalterlicken Kirckenboheit.

S. Zcitab s ch ««itt.

Vom 4. Fährst. bis zum Tode Carl's d. Gr. (814).

.. din Allen Alleö geworden, um Alle selig mocheiu l Korinth, l», n2.''

h. 145. Quellen und Bearbeitungen.

>. ror. (loemun. 8eich>toros. Ilolmnt. 688 8g. 3 11 l. Telk-nrkl»

l) Zdecn zur Gesch. der Menschheit. Th. IV. S. 303. vgl. S. 104 ff.

, 21 Hob. v. Müller, Schwcizcr-Gesch. Buch III. Cap. 1.:Hierarchie."

, llt Wir erinnern hier an Galle'S Stimmen aus d. MA. Halle 84t. Vorr..E. VI.:Im Allgenieinen darf ich wohl hoffen, baß diese gcistl. Stimmen nichtebne Beachtung u. Anklang bleiben werde». Denn längst vorüber ist ja jenesllmobe starrlnthcr. Orthodoric, die jedes geistige Prodnet, welches in irgend einer.Lnbindung tnit d. kath. MA. stand, sogleich verwarf; im Verschwinden die Zeitschm Aufklärung, welche in der Reformation höchstens die trübe Morgcnröthe1« kein angeblich sonnenklaren Tage der Gegenwart, im MA. mir eine öde, fin-ke Nacht erkennen konnte, darin sich nichts anderes als die wilden Thiere desLbsttiraniismus und der Barbarei geregt hätten." An Jacob Grimm's beut.Rechtsasterthümcr Vorr. S. XXI.:Nicht bester zals bei d. Schilder, der ältestenDmtscheni verfahren gelehrte Bcurthcilcr des MA.; was hilft es, daß »un dieMbichtc hcrausgegcbcn sind, die uns das beseelte frohe Leben jener Zeit in hun-. len snimgkn und rührenden Schilderungen darstellend des Geredes über Faustrecht:t>. Mdalismus wird doch kein Ende; es ist, als ob die Gegenwart gar kein Elend'«. unrecht zu dulden hätte, oder neben den Leiden der damaligen Menschen garlaue Freude» möglich gewesen wären. Die Hörigkeit u. Knechtschaft der Ver»'Mgenhcit war in Vielem leichter n. liebreicher als das gedrückte Dasein unsererb»ucrn und Fabriktagclöhner; die heutige Erschwerung der Ebe für den armenM angestelltcn Diener grenzt an Leibeigenschaft u. s. w." Daniel, tbeol,«evech». Halle 843. S. 73. noch stärker.