h. 138. Das Sacrament der Buße, Bußdisciplin, Ablaß.
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ssmamente», und insbesondere bei der Eucharistie. Darauf deuten auch.„'verschiedenen Liturgien die Worte: „Das Heilige den Heiligen." DieSittchcscn des heil. Cyrill zeigen, daß sogar die Katechumcnen erst nach,,'laiigtcr Taufe vollkommen in den gehcimnißvollcn Inhalt der einzel-„i„ Sacramcnte cingeführt wurden. Diese Behutsamkeit wurde besondersder Zeit beobachtet, wo Christen und Heiden einander schroff gegenüber-Und selbst in dieser Periode, wo die Heiden durch die heftigenMlml'wsstrcitigkciten, die oft sogar vor ihnen geführt wurden, von den ge-dei«»nsvollsten Lehren Kunde erhielten, ward sie nicht ganz umgangen. Ge-M»haftc Kirchenlehrer sprachen, wo sic sich von Ungläubigen umgebenbesonders von der Eucharistie, nur im Allgemeinen als von Sym-M,i Figuren, mit der Bemerkung: „Die Eingeweihten, die Gläubigenkfftchcn mich." Der heil. Epiphanius citirtc einmal auch die Consecrations-bmcl in veränderter, verdeckter Weise"). Dieses zwiefache Verfahren vorMbiqeii und Ungläubigen tritt besonders deutlich hervor in dem vonDiMingcr angeführten Beispiele des plötzlichen Einbruches der Soldaten indicllirchcdcö heil. Chrysostomus zu Et., wobei der eonsccrirtc Kelch nmge-ftscii wurde. Der Privatbericht des heil. Chrysostomus an den P.Awcciiz klagt mit Entrüstung über den Frevel der Ausgießung des heilig-slenBlntcs Christi, wogegen die für das gemischte Publicum bestimmteAftblmig seines Biographen Palladius von einer Ausgießung derSymbole spricht '). Daraus ist zum Thcil auch erklärlich, wie Luthera-m «»b Rcformirtc oft Kirchenväter, die sonst mit aller Bestimmtheit denIMischcn Glauben von der substantiellen Verwandlung in den Leib und>dw Blut Christi in der Eucharistie bezeugt haben, als für ihre Ansichtenulend anführen konnten und noch anführen.
s IZ8. Das Sacrament der Buße, Bußdisciplin, Ablaß, vgl. §. 90.W. AN. vor tz. 90. bistorm, «onlsssionis aurisnlaris. Ibir. 684 sg.
sKlcc, die Beichte, eine histor. krit. Abhandl. Frkf. a. M. 828. — Bin-N tcrim, Dcnkw. Bd. V. Th. 2. S. 168 ff , ,
r Der früher bereits bekundete Glauben von der pricsterlichcn Binde- undDsegcwalt sowie von der Nothwcndigkeit eines speciellcn Sündenbckcnntnisscslnt jetzt noch »bestimmter hervor. Chrysostomus') bezeichnet cs alskimbcsondcrn Vorzug des Priesters, daß er nicht, wie weltliche Fürsten, nur«Gewalt über den Körper, sondern eine solche besitze, welche die Seeleieriibre und bis zum Himmel reiche, und daß, was er auf Erden mittelstdieser Löse- und Bindegcwalt vollbringe, im Himmel gelte. Die Ausübung^.dieser Gewalt vertheidigte Ambrosius") gegen die ffkovatiancr alsein
1) 7-iise, sagte er!
2) 0/ü'Mosk. ep. ml Innocsnt. knpunr: blsgus bi« nmlunr stellt: — st
O/rrlstr -4MeA!trs, ut iu t-urto tnmultn, in yrnsäiutarum militumestes e/itirckbat!«-. sManss. 9?. III. s>. 1089) lllattack/us. vita Obr^sost. Zr.ei >»t. enrn lümsr. Lreorss I,ut. krrris. 680. 4.: lüt in äiaennmn i>rocacitsrmm, Symbol» «Mrekrt: kresb^tsros vsro ßranäasvos lustibus in cayitsoims, sacrum kontsur cruors eonsxsrsit. p. 85.st O/rrNsost. cls 8n«srä. lib. III. c. 5.
1) llmbros. äs poonit. lib. I. «. 2. Hinweisend auf Joh. 20, 22. u. 23.enM Lpirit. 8t., guorunr rsinissritis kt«, schließt er: srsso gni solrsrs nonAWt xs«.ittuin, non babst Lxiritum snuetuui. blunns 8znr. j?t. sst ollleium«niotis, sns nutsur Lpiritus 8t. in soivsnäis I>Mrnäis>,us «riminibus sst;»Mwil«, jZitnr inunus sjus viuäi«»nnt. äs , nius äilliäunt fürs ut notustats?i» m>. Lensä. I. II. x. 392.) ' ^