I. Zeitraum. 2. Periode. 3. Capitel.
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Dazu kamen jetzt auch Vermächtnisse, und durch Constantin's d.F,Gunst ward den Geistlichen noch jährlich aus den öffentlichen LorM»Getreide geliefert. Im Occidente wurde das Kircheneinkommen gewiß-lich indreiTheile: für den Bischosund den untergeordneten^,,rus, die Kirchengebäude und die Armen vertheilt. Dochfctzcs in dieser Periode nicht an Beispielen, daß Priester und Diakonen, ja MBischöfe noch von ihrer Hände Arbeit lebten, was die vierte Synode«»Karthago empfahl'). Andererseits aber wurde eine Reihe von Acmtmund Beschäftigungen festgesetzt, mit welchen sich die Kleriker nicht In-sassen durften.
§. 128. Der Bischosund seine Diöcesc.
I. I. 1. I. iib. I. (ds primo st principe Olsri orclins, 4a Hi,,copatu st omnibns sjuscl. graclib.) c. 50—55. äs Upiscvpis ei. 4a ß.cspul. sockib., et Upiscoputu ipso; 3'. II. lib. II. c. 1—9. Pie eleetiMk.episcoporum.) Stand cum a i er, Gcsch. der Bischofswahl. S.N-Z8.
Die veränderten Verhältnisse in dieser Periode haben besonders auf de»Episkopat eingewirkt. Aus der Zahl der eben überstandenen Verfol-gungen hatte die katholische Kirche einen tüchtigen Klerus, ausgerüstet mallen Priester-Tugenden, erhalten. Theodor et konnte von den über Mzu Nicäa versammelten, in ihrem Neustem höchst dürftig erscheinenden Bi-schüfen berichten: „du konntest in ihnen eine Schaar von Zeugen Cbrisiierblicken." Bei den jetzt veränderten Umständen drohte Vielen die Gefabr,durch ein glgnzvollcs Aeußere die innere Armseligkeit zu verdecken. DüBisthümer gewährten nun statt der frühem Verfolgung und Noth, Esteund Reichthümer, die viele Unwürdige darnach lüstern machten, andere zuEitelkeit und Verschwendung reizten. Viele Laien in Gemeinden der grö-ßeren Städte verlangten sogar einen Aufwand; an Chrpsostomus ward düwahrhaft bischöfliche Einfachheit von mancher Seite getadelt. Zu nichtgeringem Tröste der Kirche verblieben aber, wie dies auch der heidnischeGeschichtschreiber Ammianus Marcellinus zngestcht ), die meist!»Bischöfe in dieser Einfachheit.
Bei der Wahl der B isch ö fe bedielt auch zu Anfänge dieser Periodenoch das Volk einen Antheil; entweder schlug es einen zum Bischöfe vor, sodaß der Klerus die Wahl billigte, und wenn sic zweifelhaft war, entschied,oder wenn sie auf einen Unwürdigen zu fallen drohte, auf einen Ander»lenkte. An manchen Orten pflegten die Bischöfe der Provinz drei Männerzu bezeichnen, von denen der Klerus und daS Volk den würdigsten auSwichlte,oder umgekehrt, der Klerus und das Volk bezeichnete drei, von dem» der
1 I O'one,?. Oartäas/. IV. n. 398 can. 52.; llerisns victui» st vosti»Mt>»sibi urtiüciolo völ ullriculturu, ubsgus ollicii sui (Istrimsuto purst; e;w.Omnss clsrici, cpn ud opsrunduin vulidioros sunt, st urliticiolu st litte«dissant V. I. p. 982. Mnr-e/. 3V III. p. 955.) vgl.
V. III. lib. III. s. 17. ' .
2> IHareett/». XXVII, 3. die röm. Bischöfe hart tadelnd, daß m
Gastmäblcr gaben, welche die königlichen sogar überrrafcn, fährt er fort;ssso potvrant I,suti rs vsru, si inüznitudins 13 bis dsspsctu- guum ritiis apponuut. ack imitutionsin Xulistituin pusruinluin pravinckulium viversnt; 4 »»tsnuitus sdsndi potundiguv parsissims, vilitus stium indumsutorum. et suxer-cilia lrumnm spsotantis, psrpetua Xumini vsrisrpis sjns cultoribus ut yar«leomweudant st verscundos. Ud. Vatesir. p. 4dl,