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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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1. Zeitraum. 2. Periode. 2. Capitel.

hatte die Orientalen endlich bestimmt, einer Häresie zu entsagen, die nun»lange die Kirche verwüstet hat. Sergius, Cyrus, Pyrrhus und Pantzwurden als die Urheber und Vertheidiger des Monotheletiönms v«i.dämmt, auch P. Honvrius als unvorsichtiger Beförderer dich,Irrlehre verurtheilt"). Der Nachfolger Agatho's, Leo !!., bestätigte li,Verhandlungen in einem Schreiben an den Kaiser (682).

Zwar wollte Philippicus Bardanes (71113) den Mvnvtheleten mH.mals Vorschub leisten, aber sein Nachfolger Athanasius II. unterdrückte ß,.Nur eine geringe Anzahl erhielt sich; daß sich darunter Bewohner des U«.non und Äntilibanon befanden, die sich nach ihrem Patriarchen und M.scheu Oberhaupte, Johannes Maron, Maroniten nannte», ist mehrstchin Abrede gestellt worden ').

Wer hätte nach diesen glaubensvollcn, aber zuletzt mit einem Uedemsvon Widerwärtigkeit und Leidenschaft augesüllten, die Kirche und den StAzerrüttenden Streitigkeiten ahnen können, daß die dogmatische Entwickelungin der griechischen Kirche auf lange Zeit abgeschlossen, und überhaupt dsjrege Leben in derselben so schnell ersterben würde? Die Resultate der sch.herigen Entwickelung der Glaubenslehren stellte in der Folge Johanne«Damascenus(st nach 754) in dem vollständig ausgeführtcnSyst»des christlichen Lehrbegriffs zusammen ^). Damit war aber auch jene Ans.gäbe der griechischen Kirche gelöst, welche Origenes zuerst erkannt HM.ohne selbst schon im Stande zu sein, sie auszuführen.

*) Vgl. TVadack's Ulsan Ir. s. sasc. VII. äisssrt. II. äs üonorii äamunti«iv sxnoäo VI. oscum. (V. X. x. 41038), wo zugleich die Urtheilc der spätemPäpste üb. Honorius ausführlich vorgelcgt sind. Der sonst freisinnige Gallie»schlicht seine Untersuchung so: Ooneluäamus itu,PM üonorium a soxts. svnckäamnaturn iron luisss rrd /raeretrcMn, soll nt basrsseos st baersticoruinkMl».rsm, utgus rsum nsZliZsntias in illis eosrcsnäis; st susts luisss ckawnÄm.guia saäein culga srroris lautorss ae auctorss ipsi tsnsntur. IlonoriuscWLsrZio, etc. blonotbelstis loguutus 68t (sorumgus voess usurpavit), seimsnts catllolica, st sensu ab sorum srrors xsnitus aiisno: siguiäsm aliwliteäuas voluutatss (llnüsti non nsxavit, ssä voluntatss xuZnantes, nt suprs. osten,äimus p. 431 sg. *Dalma, praslset. d. s. V. II. p. 104129. Für d. Richtig'kcit des Resultates der Untersuchung des Xat. Xlex. spricht besond. noch d. Um-stand, daß in d. aotio IV. dies. Concils ein Brief des P. Agatho oorgelis«ward, worin dsr. bethcuert: «axostoliea Llrristi scclssia srowana) per Lei»nipotsntis Zratiam- a tramits axostolisas traäitionis nunguam errasss prolnbtur, nso basrstiois novitatibus äspravata snconbuit, ssä nt ab exoräio Wcbristianas xsrcexit ab anetoribus suis agostolorum principibus illibats kn«tenus permanst, sseunäuin ixsius äomini Lalvatoris äivinam pollicitatioa».guam suorum cbsoixulorunr Lnr-rcrpr in sacris svanAsliis latus «st sUue. 22)1)Zudem erklärte auch der beim Concile anwesende Kaiser Constantinus P«g»>natus in der aotio XVIII: xrinsixssblonotbslitarum ssotas tancMMda««auetorss a Lonciüo VI. anatbematixatos äamnat, Lb-ronre«»« autoin Mäainnat tanguam Alonotbelitarum /artkorsm, «ch'r«lore»r st coirsirinatorem.

1) Zuerst bestritt diese Annahme lVaAnon««, iiiss. cts orig, um.«

religions itlaronitsrum, Rom. 679. u. in Tel-ro-rlra, ücl. oatb. row. bistor. äoz».Rom. 694; ihm widersprach bist. Uatriaroli. XIsx.; die Gründe Be)

der in ls Hrrrsrr, Oriens cbristian. V. III. p. 340: seclssia Naronitaruw >»monts lübana u. In neuest. Zeit wieder beanstandet bei Dabna I. o. 7. b-I138-141. IVM. XXII, 8.

2) Uoa>r. 7-amasce-rrr oxg.: besteht aus I. -r«

7re^>! und besond. III. rxFoil; «X^-I/Z!-; Trtsrswx jus orÜMW

ücis). ls Orä. krasäicat. kar. 712. 2 ff. k.