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1. Zeitraum. 2. Periode. 2. Capitcl.
kungsweisen m Christus zu sprechen, andererseits aber die Lehre von»Einem Willen in Christus versteckt in Schutz nahm'). Sergchbestätigte das Edict, und bedrohte die widerstrebenden Geistlichen MGsetzung , die Laien mit Ercommunication. Schon im Oriente sand dichjEdict viele Feinde; denn war auch der Patriarch Sophronius leid»Einbrüche der Araber aus dieser Zeitlichkeit geschieden (11. März vZ8)s,hatte doch sein warnender Ruf in den an dogmatische Spekulationen gcM>tcn Gcmüthern einen nachhaltigen Wiederholt gefunden. Der auf HornMund Severin gefolgte P. Johannes IV. (640—42) hatte die Ekthesis so-gleich verworfen (640), und der Kaiser Heraklius darauf den Sxrm§offen als Urheber derselben bezeichnet"). Nun erhob sich der ehemalig,Gefährte des Sophronius, der Abt M arimus* *)/ der gelehrteste und schch.sinnigste Thcolog seiner Zeit, gegen diese Irrlehre. Da dieselbe im Om«Fortschritte machte, hatte er Ct. verlassen, um nach R o m zu gehen. Gsdem Wege dahin kam er zum zweiten Male nach Afrika, und warnte»«,der monothelctischen Irrlehre. In jene Zeit fällt auch seine berühmt,Disputation mit dem inzwischen abgesctztcn und vom Volke vertriebe»,»Patriarchen Pyrrhus von Ct. (645). Derselbe ging mit MarimuS nchRom und schwor dort den Monothcletismus ab.
Leider erließ nun der nach schrecklichen Gräuelseenen in der kaiserlich,»Familie zur Regierung gelangte Constans II. (642—668) auf den Raisdes Patriarchen Paulus von Ct. ein neues dogmatisches Ediit(-rÜTroe 648), welches unter schwerer Strafe befahl: man solle sich allman die Bestimmungen der fünf ökumenischen Cvncilien halten,. und Hmehr über Einen oder zwei Willen und Wirkungsweisen in Christus streite»)Hierin sahen die glaubens- und kampfmuthigen Zeitgenossen einerseits eimschmachvollen Glaubenszwang , andererseits aber einen ihnen ganz fremd,»verdammlichen Jndifferentismus. Die Unzufriedenen und Vli-triebenen fanden an P. Martin I. eine kräftige Stütze. Derselbe bemfdie erste Lateransynod e (649), welche nach sorgfältiger Untersuch«»;die Lehre der Monotheleten sammt den Glauhensedictcn. Ekthesis und TMverdammte, über die Urheber der Ketzerei: Theodor von Pharan, ScrgichPyrrhus und Paulus das Anathem aussprach "). Der Kaiser, hierüber auf-gebracht, ließ den P. Martin gefangen nehmen und nach Ct. abführen. A«!der Reise und in der Hauptstadt aufs gröblichste verhöhnt und »HhaMward er als Staatsverräther seiner Würde entsetzt und nach dem Chersmierilirt, wo er nach entsetzlichen Qualen starb (655). Sein Märtyrersbereitete jedoch der Wahrheit den Sieg vor. Noch grauenvoller war d«SLoos des Marimus und seiner Schüler, der beiden Anastasius'). Du
1) Die Ekthesis b. La,-Min. 1'. III. x. 791—98. ZLtt-sr. I. X. I>. SSt 4
2) Dserstu st sxist. lloarm. IV. b. Lar-Min. V. III. x. 609 sg.. lX. p. 679 8g.
*) Bgl. oben die Littcratur vor dem §. 124.
3) lieber dcn Tppos s. La»-Mrn. 1. III. p. 823 sg. Ittansr. 1. X. x. ISAi;.
4) IH-uLnr I exist. aus das Latcranconcil bezüglich b. La-Min. 7. Uli626—76. Mrnsr. 1. X. x. 783 8g. Die Acten d. Lateranconcils b. M«i. Ix. 863 sg. Lar-cknin. V. III. x. 687—946. Die Verhandlungen wurdcii i» tuv. Constantin d. Gr. erbauten Patriarchalkirche St. Johann im Lateran »d«vielmehr in einem Nebengebäude dcrs., das sserstarium hieß, abgehaltcn; dm»werden auch die 5 Sitzungen dies. Synode sscrstaria genannt. Vgl. HcfcltConciliengesch. Bd. III. S. 189—206.
5) Uebcr P. Martin's Leiden vgl. dessen sxist. XV u. XVI. u. die co»M