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1. Zeitraum. 2. Periode. 2. Eapttel.
In seinen späteren Entwickelungen argumentirtc er so: Nur der Vater»»gezeugt habe das Sei» von sich selbst. Sei dies ein Merkmale
göttlichen Seins und zur Einheit Gottes nothwcndig, so könne der Echnicht »»gezeugt sein (auch nicht ; er habe den UM
seines Daseins und Wesens vielmehr außer sich. Er sei nicht Gott, sonder,,»der» Wesens wie der Vater: ein Geschöpf (7wk>^«. doch das vornclMs,,
weil hervorgcbracht vor aller Schöpfung durch den freien Wille,, G
tcs liT °üx uin durch ihn alle Dinge zu erschaffen (Sprnchw. 8 Ap
cS gab also eine Zeit, wo der Sohn nicht war l>^ oi-° „üx z>>. Auch ichder Sohn, behauptete Artus, vor allen übrigen Geschöpfen noch den Vorzug,obschon er sündigen konnte, er dennoch durch vollkommncrcn Gebrauch der Mheit und Gnade sich mehr und mehr vergöttlichte. Da Gott dies vorhcrsah,er ihm ausgezeichnete Prädicatc ---»o Se->o, s-i;) bcigclegl, di,
ihm wesentlich nicht gebührte». Außerdem hatte er mit Sabellins »ochdi,Vorstellung gemein, Gott sei nicht ewig Vater gewesen, sondern es erst int«Zeit geworden, als er durch den Sohn die Welt erschaffe» ließ. Daß er hiemtdie Erlösung nur »ach gnostischmranichäischcr Weise in die Lehre und di,Beispiel setzte, läßt sich von selbst erwarten.
Da Arms auf die Gegenvorstellungen seines Bischofes nicht achtete, stwurde er auf einer zahlreichen Synode zu Alexandrien (32t) ercomnmiciii,„hinauögestoßcn aus der Kirche'), welche die Gottheit Christi anbetei.'Aber diese Excommunication verachtend, dachte er darauf, sich einen Ach«,zu verschaffen, sogar Bischöfe in sein Interesse zu ziehen; beides nicht vH«Erfolg. Zu Alexandrien, wo die Agitationen der Gnostiker statt gesunde,,und sich noch Ueberreste der Sabellianischen Irrlehre zeigten, »ahmen sei«Anhänger täglich zu, und in Asien durch seinen frühen: Aufenthalt«Antiochien vielfach bekannt, gewann er durch schlaue, zweideutige Ausein»Versetzung seiner Lehre den ehrsüchtigen, sein Bisthum dreimal wechselnd«B. Eusebius von Nikomedien und Eusebius von Cäsarca,welch,beide zugleich Anhänger des Origen es waren. Durch ihre Bewend«,beim kaiserlichen Hofe erhielt Anus Vorschub, sogar Aussicht auf Wiedereinsetzung. Der Kaiser Cvnstantin d. Gr., noch Katcchumene, hielt die Ugelegenheit anfangs für eine unnütze theologische Streitigkeit^), worüber;!streiten, „plebejisch, kindisch und für Priester unwürdig sei." Erst durch d«B. Hosiuö von Cordub a wurde ihm die Bedeutung des Streites Aeinandergesetzt. Da er so eben nicht nur die auswärtigen Feinde, stndmauch den Licinius, den neuen Verfolger der Christen, durch daSieg bei Byzantium (323) überwunden hatte, wollte er auch die in derchristlichen Kirche immer mehr überhand nehmende Verwirrung beileg»AufdenRathderangesehenstenBischöfe^) veranlaßte er die Berufung des ersten
allgemeinen Concils zu Nicäa (325).
Hier erschien die große Anzahl von 318 Bischöfen meist aus dem Morg»lande; aus dem Abendlande die Repräsentanten des Papstes Sylvestersdie Priester Vitus und Vincentius, Hosius von Corduba für SpamCäcilianuö von Karthago für Afrika, Numidien und Mauretanien, Ri-ca sius, B. von Die, für Gallien, Pr otogen es für Sardika; vo»d»Anhängern, des Arms waren 22 zugegen. Die Verhandlungen wurden«
1) s'ottStt. a. 321. b. t/arckM-r. N. I p. 295—308.
2> M«d'oü. vita doustant. N. II. 64—72. /ffocrat. I>. g. I, 5—7.
3) ÄrtM. b. o. X, 1. Num illo tOonstantiuu») ew saoerckvtm» sente«!«nxutl rwbom blicnsnm oiüscoxnls oonoilium convocat. Luseö. vita 6onst. IUst