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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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236
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>. Zeitraum.' 2. Periode/ I. Capitel.

Zeichen, daß Christus die Kirche auf einen Felsen gebaut, und daß nichts si,zerstören, und was von ihm zerstört sei, Niemand wieder aufbaucn kenn,Von neuem hatte Gott die Ehre seines Eingeborncn gegenüber der ilm;,.gedachten Schmach unter den Menschen verkündet und die Frevler zur eAlichcn Bekehrung ermuntert!

Der vollkommenste Ausdruck von Julian's Christenhasse wurde erst stjBestreitung des Christenthnms in 7 Büchern. Im Anfänge d,,.selben verspricht er Rechenschaft zu geben, warnm er die Lehre derGaltläer," die eine menschliche Erfindung sei, verlassen und ihr die hellenisch,Götterlehre vorgezogen habe '). Das Christenthum glaubte er mit d>,jWorten abfertigen zu können-st). Nun überschritt der Fanatismus^Kaisers für das Heidcnthum als I'oiitilvx )Inxim,m sosehr alle Grenzedaß sogar die Heiden über die unzähligen Stieropfer spotteten, und»«vicrfüßigen, Hörner tragenden Gcschlcchte Glück wünschten, daß Jul«nicht siegreich aus dem Pcrserkriegc zurückkchrtc ). Denn in einer Schlich,gegen die Perser war er, 32 Jahre alt, unter dem Ausrufe:Galiliin,du h ast gesiegt')" gefallen (363). Seine Regierung und Verfolgdes Christenthums hatte zum Wohle der Kirche wenigstens manchen Sch»christen daraus entfernt, ohne eben für das erstorbene Heidcnthum besoiümTheilnahme erregt zu haben. Der hl. Athanasius hatte über das G-bahren Julian's das prophetische Wort gesprochen:Es ist nur ei»,Wolke, dic b ald v orüber zi cht."

§. 100. Unter Joviuia» u. dessen Nachfolgern.

Mit Julian war die zahlreiche Familie Constantin's gänzlich erloschen,und es wurde ein Nachfolger, wie öfters im 3ten Jahrh., von dem Hem zawählt. Es war Jovinian, der, obwohl dem Christenthumc eifrig ergeben,nach den Vorgängen unter Julian sich genöthigt sah, während seiner kurzenRegierungszeit (st- 364) eine allgemeine Religionsfreiheit zu verkünden, lechdie Zauberei verbot'); vielleicht fand er auch eine gewisse angenonmene

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meuto /«Mkenke. ee«av/t p. 350. vgl. -/«?,«». ep. N

Bei christl. Schriststcllcru ausführlicher. Vgl. Soerak. III, 20. So^o»r. V, A>Vsteocko/ek. b. o III, 20. 7t,t/i». Ii. o. X, 37. X'nF/nns. or. VI. s. i»1n-lian. inveet. II. bom. III. ackv. ckucl., sormn XIV. ele Inwlib. llbneü

tb'/ti/oatorA. VII, 9. 14. AuSführl QuellcnauSzüge b. Dieringer, Sz>ß. tgvttl. Thatcn. Bd. I. S. 38092.

l> Wie von d. Bestreitung des Cclsus nur Bruchstücke in d. Widcrlcgwzbei Origcncs übrig sind, so finden sich auch v. dieser Schrift Julians nurmente b. sein. Bekämpfte Cyrill v. Alexandrien. Vgl. unten §. l03.

ft) Den angesehensten Bischöfe» erklärte er höhnend: e.-ch«

ich habe cS gelesen, verstanden, vcrurtheilt, worauf diese antwertck«!

-, . it '/!>./- du hast cs zwar geigt»,

aber nicht verstanden, denn hättest du es verstanden, so würdest du cs nicht Murtheilt haben. L/iroui. V, 18.

2) XI»,»,. Mrree///». XXV, 4: Urassagini um seiscitationl nimias <IcM>u,suporstitioni nmAis guam sacvorum lexitimuz obgervatar, iunumoras sine gencimonia xoeuckes maetans. ut asstimavstur, si vevortissot. ile Uarüüs, der«sam ckskocturos.

31 Rach cin.Uebcrlicf. b. J'asome», t>. o. VI, 2. 7'stsockoret. Ii. e. III, 2l u.A

4) Kocrnt. III, 24. 25. i/Vrem/st«. oe. eireulav. stovian. ock. T'e/M'. x. Ab