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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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190
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190 1. Zeitraum. I. Periode. 2. Zeitabschnitt. 4. Capital.

Viertes Capitet.

Verfassung der katholischen Kirche.

Quellen: Besonders Cunouos «t con8titutiono8 Vg>i). s. oben S. llkNote * ; viele Ounones der Synoden dies. Periode u. tchz/rrra»/ snp.«lie Imitats vsrlssias. Metern, sts lüerarrli. osslss. sin tlisolag.matu) die W.rkc von 7Vror»aa«/rrr und sts /I/area s. oben S. 5. Nolc Z.n. S. 15. Note. 6. ck» Dr», stiss. eis unlig. ssslos. stinsipl. Oos MVe7to//s»er-, sts lusr. seist. eutli. stissertatio. Istutisb. 651. 4.tz.82. BestimmtcrcsHcrvortrctc» der bischöfl. Ob crgcwalt. vgl.tz.5sDen bereits im apostolischen Zeitalter bestimmt hervorgetretenen Unter-schied zwischen Laien und Klerus'), und im letzten, zwischen BischofPriestern und Diakonen haben wir als die göttlichen, unbewegliche«Grundelemente der Verfassung anzusehen, welche in verschiedenen Zeitc«und Verhältnissen durch menschliches Bemühen eine entsprechende, wandel-bare Fortbildung erhalten haben. Zu dem bestimmteren Hervortrcten de,aufgöttlicher Institution ruhenden bischöflichen Würde trugen beso«-ders die vielfachen Häresien und Schismen bei. Um vor denselben bewahrtzu bleibe», wurden die Gläubigen ermahnt, sich eng anzuschließen andrerechtmäßigen Nachfolger der Apostel, die Bischöfe, welche allein die LehreChristi treu bewahrten und verkündigten. Dies empfiehlt besonders derapostolische Vater Ignatius von Antiochien mit Nachdruck. Ja er glaubdie Häresien weit weniger durch theoretische Widerlegung, als durch Er»pfehlung des innigsten AnschließeuS der Gläubigen ander, Bischof unschädlichzu machen'). Ebenso erscheint auch bei Tertullian und JrenäuSdnBischof als Inhaber der Fülle der Lehr-- , Priester- und Hirtengewalt daKirche). Nach den, Beispiele der Apostel (s. S. 97) wurde» zwar auchjeH^noch die Bischöfe ganz allgemein Priester genannt^); aber ihrBor-

1) lieber de» in Folge unrichtiger Erklärung gemachten Einwand gegen dichUnterscheidung auS 7'e,ku//. sts exlmrt. eu.8t.it. e. 7. OiÖ'ereutiuw iutsr orrliums, plvlism eonstituit scelssius aaetorvkas st /ronor ,isr vrstinis eunsessr»«arrekr/reakas a Deo. lstdi scclssiustlci orstinis non ent oonsessns, st otl'ers kltinAuis, aaesrckos klär «o/aa. 8ecl ubi 1es8, sselsniu ent, liest l-iiei, unusgim-gus enimsts nun tists" vivit nse 88tpsr8ou»rum asssptio upust Dem«?^uouiumnon uustitviS8 IsZi8 su8ti6eabuntur u Ovo. 8kst 5uetors8" sscmnlWguost st rchio8tolu8 clleit sie. vgl. cls prae8er. e. 41., wo Tertullian d. Ark-tiker tadelt, daß sic nuesrstotuliu munsru luieis in.junzunt. Und sts virg. velrw-äin e. 9. unterscheidet Tertullian Verrichtungen, welche von Laie» und a»dmzu deren Ausübung die Pricsterw cihc nothwendig ist. Endlich rügt er äimonox. e. 10. abermals die auf ihr allgemeines Pricstcrthum pochenden kam:8sst guum sxtollimur st inüumur n,lver8U8 Olsrum, tune uurrm ornuss 8Miattune VMN88 8uesrstotS8, guiu8Ussrstots8 non I)so st putri lssit"; giumi istpseusguutiousm sti8cii>Iinus 8uesrstotuli8 provoeumur, stsiionimus iukul«!.imiurrsn 8innu8."

2) /Arrak, sp. a<I bchrlisn. e. 6. uil 8mz-ru. e. 8. S. 102. Note 1. Vgl. autunten die Worte Cyprians.

31 Ich), ast 8mvrn. e. 8. s. oben S. 103. Note l. 7 erst«//, sts baptisms e. llvansti buptismi kubst su8 8ummu8 Luovrstos. gni v8t /ch-r^eo/rüx, stsliinc yre--dvtvri st stiuconi, »orr tarne» «r'rre LsrrscoArr aaekorErkate. Darin liegt auG-sprochcn die kathol. Lehre von der Nothwcndigkeit der Iurisd ictio«außer und neben der Ordination. 6onc. Trist. 8088 . XIV. sts poeniteutirzu Anfang.

4) Iren. IV, 26. n. 2. p 262. Diese Verwechselung noch bei Cyprian ga«ikonstant z. B. SP. 55.:nsgns snini »liunsts liaers.8e8 obortue 8uut aut mVsunt ssbismatu, guum insts, guost 8aesrstoti Osi non odtsmpsrutur ude