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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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§. 73. Persisch» Gnosis: der Manichäismus.

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stehen die Bischöfe und ihnen zur Leite untergeordnete Priester und Diako-nen. Zunächst Hut Petrus die Kuthcdru Christi eingenommen, der dünn in denvon ihm gestifteten Gemeinde» Bischöfe cinsetztc. Doch auch Jakobus, derMruder des Herrn, erscheint in bervorrugender Stellung uls rg,-

73 . Persische Gnosis: der Manichäismus.

Quellen: Arc/m/as (opisevg. kasoliarcr. UM 278) acta. äisputat.-o. üluustoi6M?/anL Iii>6: kk. 'k. III. zi. 569610. u. bei 3.1. p. 1129 sg.)rosig, surr. 3'. IV. 277. 27o«7re»,?. sum 360) UIM IV. ----rL r-üvlOÄ»/.'-. lvot. aut. o3. 22r^,!NAe 3.1.) -Isseranlssr Q^ooxolit.6v. illanleli. glnoitu 1,66. kk. 3. IV. p. 7388.) L7/rrtt.

Ilsoi o.--. ontoob. VI. 2>.P,P/t. bn-or. 66. sogp. 3.1. p. 657 8g.) ^InAnstrir.

< i>ntr. o>;i8t. ölunub. lundum.; b'ortnu.; rlllimnnt.; 3au8t.; 6s actm o.keü, . Anuioli. u. m. u. Schrift, (sanimtl. 3. VIII. sd. Iloirsd.)

6o nwr. ooolos. lultlu ot mor. itlunicll. s3. I.) Frugm. b. 2<V«üi-. bibl. gr.37 V. i>. 284 sg. Die jung, oricnt. Quellen (pcrs. syr. u. arab.ans dem 9. u. 10: Jahrh. in 2/srüesat, lübliotbsca Orientale, kar. 697so).».weichen oft ub von älter» (griech. u. lut. uus dem 3. u. 4. Juhrh.).vgl. 277/omvnt 37 IV. p 367 8g.

N eur b.: 2Ienn.?obre, Inst. crit. >Io 5Ianicbso er dn51aniclröi8ino, ^Imst. 734sg. 2 3. 4. /Iltsoa/ss ,d'. 6>88. Iiist.-crit. 6s antig. usviogus Uani-

dmois. Ilom. 763. Walch, Kctzcrhist. Thl. I. S. 685 ff. Buur, d.munich. Religsyst. Tiib. 83l. Colditz, Eutst. d. manich. Religsyst. Lpz.838. Stuudcnmuicr, Philos. d. Christcnthnms. S. 504 ff.').

Eine dem Gnosticismus sehr verwandte Denkart war der M anichäi S-mus, der sich bei dem Verfalle des Gnosticismus geltend zu machen suchte.-Sein Ursprung wird nach morgenländischcn Quellen aus den Perser Mani(Manes, Manichäus) zurückgeführt, der aus einer angesehenen Magierfa-milie gestammt haben soll, die ihn in allen Künsten und Wissenschaften er-ziehen ließ. Er habe sich besonders in der Malerei ausgezeichnet, sei Christund Priester aber wegen Irrlehren von der Kirche ausgeschlossen worden.Nach occidentalischen Berichten war Mani dagegen ein Sklave, derdurch die Wittwe eines gewissen Tcrebinthus, der sich auch Buddha nannte,,in den Besitz der Bücher des saracenischcn Kaufmannes Seythian kam, wel-cher auf Reisen sich orientalische und griechische Philosophie angeeignetbutte. Aus dieser Quelle habe Manes in der Mitte des 3tcn Jahrh. seinSystem geschöpft. Damals war das persische Reich unter den Safsaniden'(s. 227) von der Partherhcrrschast befreit worden, und das neue Regenten-baus beschloß seiner Herrschaft durch eine Religionsvcrbefserung einen destosicheren Bestand zu verleihen. Darum gedachte es, den Glanz der Religion, Zoroastcrs wiederhcrzustellen, welche unter den Arsaciden zum rohenDualismus und bloßer Acnßerlichkeit ohne geistige Erhebung hcrabgesunkenwar. Als die Magusaer, Anhänger der letzter» Gestaltung, vertrieben

1) Vgl. Uhlhorn I. o. Scne 221223, u. unmittelbar darauf das in Formeiner genealogischen Tabelle ansgefiihrte Schema dieses csscnisch-ebionikischen Sy-stems,das seinem ganzen Wesen nach pantheistisch einen durchgreifenden Dualis-mus unter einem scheinbar strengen Monotheismus verbirgt."

2) Vgl. Gicseler üb. Reichlin-Mcldegg, d. Thcol. d. Manes. Frkf. 825,Weg »er» u. N »ander in d. KG. üb. Manichäismus sStud. u. Krit. 828.H.3.). Baur weist die Verwandtsch. desBuddhaismus m. d. Manichäismus nach,was übrigens schon lange vor ihm geschah in ^l»t. Keorys alpbabstum 3i-

betanum ktti». 762. )>.'398 8>,. Val. Döllingcr, Hdb. d. KG. I. Bd. I. Abth.S. 244 iia v

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