I u> >. Zeitraum. l. Periode/ 1. Zeitabschnitt. 5. Eapitel.
2lnsichten wollten sic nach dem Zeiignisse deS JrenäuS und Epiphanius »>das Evangelium des heil. Matthäus in der hcbr. Sprache anerkenne»'). N>ibr Name ein allegorischer für Arinuth an irdischen Gütern oder im Geist,!ist >, oder ob er spottweisc zur Bezeichnung ihrer Anhänglichkeit aii datjarmselige Gesetz oder ihrer ärmlichen Ansicht über Christus diente)oder auf eine historische Person Ebivn zurückführte''), ist zweifelhaft.
Muthmaßlich verband sich ein Theil dieser Ebionitcn mit der oberst,»Classe der Essener, de» Elkcssäer»'), oder einem Mitglicdc dcrsc»',,E lra i, und nahm nun einen entschiedenen theosophisch-asketischen Charakli,!an"). Ein Product dieser Classe sind die dem apostolischen Vater Clcn«izugeschricbenen, aber frühestens in der Mitte des 2. Jahrh. verfasste» s.,^C leinentincn'), deren sudaistischc Grundclemente durch eine effcmHgnostische Theorie mit der Kirche versöhnt werden sollen. Darum wiewohl absichtlich über Paulus geschwiegen.
Von diesen Ebionitcn sind zu unterscheiden die Nazaräer (Ursprungsicher Namen aller Christen Apg. 24, 5.), wie sic denn auch bei Hicroiiyi«und Epiphanius dem Namen und ihren Ansichten nach bestimmt geschickt»sind. Wahrscheinlich sind sic Nachkömmlinge der Petrincr, da sie die Vnbindlichkeit zum mosaisch enGesetze nur auf die Judcnchristen ausdehmwollten, auch nicht glaubten, daß von der Beibehaltung und Beobacht»,desselben das ewige Heil abhängc; darum erkannten sic auch den heil. Panl»-alS dcnHcidcnapvstcl an "). Von Christus glaubten sie, daß er der SchGottes und übernatürlich von Maria empfangen sei"): eroclttiil i» «chst.tum Iloi stimm, in ,j,iom ol mm ermliiiriis, versichert der spätere Hier,n ymus, so daß sic mehr eine schismatischc als häretische Partei gebilchhätten. „Sie wollten Inden und Christen zugleich sein." MuthmasO
l) 1>e„. ecmtr. Imer. I, 26. Imar. XXX, 3. Dageg. will Cred»«i
in s. Beitrag. I. S. 284. deren Behauptung in Zweifel ziehend darthnn, das ilisich eines gricch. Evang. bedient hätten. N,'«Wb. III, 27. bezeichnet das
- 2> So daß ein ursprünglicher Name der Christen von ihnen zmParteinamen gemacht wurde; denn sämmtlichc ans Jerusalem auSgewandertc Chiistcn nannten sich Ebionitcn „die Armen." - ,1) LArest. ln e. III.
27. l'lnloealin 1,17. — 41 2'erk. ilv pi-usser. <. 48. 1»u;r. XXX)
5> Die Sekte d. Essener bestand ans 4 Classe» u. die v. Epiphan. mWsübrlen Kctzernamen, Essäer, Sampsäer u. Elkcssäcr ^>'11 stj
Söbnc der verborgenen Kraft sind wohl die 3 obersten ClOst
der Essener. - 6i Credncr, über Essäer u. Ebioniten n. einen thcilw. Ziistit«mcnh. derselben t Win er, Zcitschr. f. wisscnschaftl. Thcol. so. 2. n. 3.1
d. i. 3 Prologe n. 20 Hornissen, und i» anderer Form i» d. Iioe«jr»ili»l»>nn (8. Llomeni) iibb. X, Dispuiationc» des Pclrns besond. mit Simon M>Vn. die Geschichie des suchenden Clemens enthaltend. Beide abgedrnckt int'»!,/er,/ 1'äle. Xj» m , in //«?„/. l>il). )'. 11. n. in der Collection der grict
Kirchenväter v. lllchne im '1'. I. n. I I. Die erster» in b'lom. Il»in. gnao lernMjlwmiliin!. rovoxu. u ,be/,rve,//or, LtnttK. 847 n. fllom. Uoin. — Iionülim! XV»Inn neimum inlo.geai! >>ü. 7>re8>e( Onl.lin.rr. 853. Bgl. Schliem an», istClementincn nebst d. verwandt. Schrift. ». Ebionitismns. Hamb. 844. Hilgc«)selb, die clement. Rccogn. ». Homil. nach ihr. Urspr. ».Inhalt dargestellt.
848. Uhlhorn, die Homilien n. Necog». d. Clemens Nom. nach ihr. Urspr.«Inhalt dargcstcllt. Gott. 854.
8) //,e,o„. eomnwnl. in los. st, 1 sg. — st» /,tem <g>. 8st. ml Xugusliiiilo Imvrvsil». e. st.