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Universalgeschichte der christlichen Kirche : Lehrbuch für akademische Vorlesungen
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§. 32. Quellen u. Bearbeitungen der KG. der k. Periode.

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ler Völker unter Einem Regenten, so wie die allgemeine Verbreitungder griechischen Sprache waren der Verkündigung des Christcnthumssehr günstig. In dieser Sprache schrieb Paulus wie nach Korinth und Philipp,',so nach dem östlich gelegenen asiatischen Ephesus und dem westlich europäischenRom '). Endlich waren die Römer in Folge ihrer Eroberungssucht von derfrüheren Strenge in Beziehung auf fremde Culte zurückgckommen und tolerantergeworden. Es hatte sich der allgemeine Grundsatz festgestellt: daß die Götteri'edcs Landes selbst die besondere Art ihrer Verehrung ungeordnet hätten;und so lange sich daher jeder Cultus auf sein Land und Volk beschränkte,duldeten sich sämmtliche polytheistische Volksrcligionen gegenseitig, ja oftwurde der Religionssynkretismus befördert. Erst als durch die vielfachenEinwanderungen auch in Rom fremde Götter mit unsittlichen Culten gegendas bestehende Gesetz der Genehmigung des Staates eingeführt wur-den'), schärfte man die Gesetze ciren sneis pcnsuinm (s. 327. s. 1. c.), bis,sich endlich den Römern das universelle, weltüberwinvcnde Christenthum inseiner vollen Wahrheit und Tendenz erschloß. Niemals herrschte auch imrömischen Reiche ein g r ößer cr F ri ed e als damals, wo der Sohn Gotteszur Gründung des Reiches des Friedens der Menschheit erschien ').

Wer könnte in diesen günstigen Vorbereitungen für das Christenthum dieoffenbaren Spuren göttlicher Leitung in der Entwickelung des Menschenge-schlechtes verkennen; wer muß nicht bei dieser Erwägung voll Staunen undBewunderung lobpreisend mitdem großen Wcltapostel bei gleicher Veranlassungausrufen:Gott hat Alle in Unglauben geschlossen, damit er sich Aller erbarme.O Tiefe des Reichthums und der Weisheit Gottes! Wie unerforschlich sindseine Rathschlägc, wie unergründlich seine Wege!" (Röm. 11, 32. 33.)

I. Zeitraum -er Kirchengcschichte

unter den Völkern des römischen Reiches in de» 7 erste» Jahrhunderten.Erste Periode.

Von der Geburt Christi bis auf Constantin d. Gr. (1313).

§. 32. Quellen u. Bearbeitungen der KG. dieser Periode.

I. Quellen: Die h. Schrift d. N. T.; alle K.-Vätcr u. K.-Schriftsteller dieser

Periode l dazu u. darüber TumIer s. unten.) in der innx. bibl. vstt. ?atr.OuZcl. 3' II. u, III. fd. Gricch. nur latcin.); in KailairÄ. bibl. vstt. I'atr. 3.1.II. III. n. ;. Th. 3. IV.; in 33,'A»e, pntrol. ccnnplet. u. in OVaüs, bpieileZ.88. ?atr. ntstlmsrstieor. sasenli p Obr. n. I.II. (still.) Oxon. 700. neu. Abdr.Oxvn. 714. 3 3. l wir citir. 3. II. nach scl. 699. 3. I. n.. II. 700.).Nout/r, rslig. sncras s. nuctor. ksrsinm psrclitor. 8senncli tertiigns saseulikraZmsntn, cprao 8upsrsunt. Oxon. 81418. 4. 3. 8. Onnones st Oon-stitutionss Vp 08 tol. et acta Ooneilioruiu bei 3'. I. II. u. bei Äar-

ck«» 3. I. Die K.-Gcschichtschr. Us8S8ippu8, blussbius, vgl. §. 14.fliuinart, acta primär, martvr. sincsrn st sslscts, scl. II. Vmst. 713 k-. Salnra. .4.UZ. Vinci. 802. 3 3., kntmb. 858. Einschl. Stellen ausjüd. u. hcidn. Schriftstellern, namcnkl. VInv. ,Io8spb.. 8uston., 3'acit.,klin. 8scuin1., 8eriptorö8 bi8t. ^.u§u8tns, 3>io Oass. u. A. gesammeliu. erläutert in 3,crrck»er, OoIIsction ok tbs jsrvisb nncl bentbeu testimvnissok tbs ebrist. reliZ. Ooncl. 764 8g. 4 3. 4.

II. Bearbeitungen: -fTirnirper, bim. tbsoloZieo-eritiea cls vitn, 8eriptis stcloetrina 88. ?ntr. aliorumgus scriptor. secls8. ^nZ. Vinci. 783 ^g. 13 3. 8.

1) HHug, Einl. ins N. T. 3. A. Th. II- S. 30 ff. 2) O/esro cls IsMII, 8.: separntim nsino bnbsssit Osos, nsvs uovo8, 8v,I ns nclvsnas, ui8i publiesnclseito8 privatim colunto. 3) Mrum,ae/irr oriZ. st antig. cbr. lib. II. c. 2. §. 3.