§. 13. lieber Werth u. Nutzen der KG.
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denn das Christentum mußte oft mit einzelnen Philosophemen in Conflict kom-men, und hat dieselben entweder ganz von sich abgestoßen oder verklärend aufdieselben eingewirkt, sie zur christlichen Philosophie umgestaltet; 3) die all-gem eineLitterär g esch i chte ), welche den wissenschaftlichen und litera-rischen Zustand der verschiedenen Völker zu verschiedenen Zeiten kennen lehrt.Derselbe ist bisweilen durch Einwirkung des Christenthums herbeigeführt wor-den, und jederzeit ist ja durch denselben der Zustand der theologischen Wissen-schaften bedingt gewesen; 4) die allgemeine Weltgeschichte'), mitwelcher die KG. häufig in die engste Berührung kommt, daher jene ohne diesenicht gründlich verstanden und dargestellt werden kann, besonders in Zeiten wiedas MA., wo Kirche und Staat fast ineinander verschmolzen waren.
K. 13. lieber Werth u. Nutzen der KG.
Ricineyer, üb. d. hohe Wichtigkeit u. zwcckmäß. Methode d. fortgcs. Stud.d. Rcl. u. KG. vor Fuhrmanns Hd.-Wörterbuch d. christl. Religion u.KG. Hol. 826. Bd. l, Käthe, v. Einst, v. kirchenhistor. Stud. auf d. Bil-dung des Gcmiithcs u. das Leben. Lpz. 810. 4.
Der Werth einer Wissenschaft besteht in dem, was sie ist und was siele istet. Auf dem Erstercn beruht ihre Würde, auf dem Letzteren ihr Nutzenund ihre Brauchbarkeit für's Leben oder die anderen Wissenschaften. Die hiernun nach Inhalt und Form beschriebene Wissenschaft ist die Entwickelung desReiches Gottes auf Erden, und die durch dasselbe hcrbeizusührende Restaura-tion des Menschengeschlechtes durch dessen Erlösung und Heiligung. Hier-nach ist der Gegenstand der KG. unter allen historischen Objecten der erha-benste, und darum ihre Würde eine so hohe. Mit dem Christenthume steht derMens ch eine neue Epoche für die Entwickelung und Bildung seines Geschlech-tes beginnen; der Chri st als Glied der Kirche findet in der KG. seine eigeneGeschichte, und wenn er den Einfluß des Christenthums auf die Veredlung derSitten und die Beseligung des Menschengeschlechts kennen lernt, so wird ermit reiner und kräftiger Anhänglichkeit an d ie christl. Religion und Kirche erfüllt.Die hie und da berührten Aergernisse in der Kirche können dem Christen denWerth derKG. nicht verkümmern; denn, sagt K lee treffend: „alle Geschichtezeigt den Menschen im Argen, die Vorsehung mit der Sünde im Kampfe, unddaß die Macht der Sünde in der KG. am meisten hervortritt, liegt in derNatur der Sache."
(China u. Indien!. Ritter, Gesch. d. Philos. Hamb. 2. A. 837. 4 Thlc. u.Gcsch. d. christl. Philosophie Hamb. 841 ff. 4Bdc. Sigwart, Gesch. d. Philos.Stuttg. 844. 3 Thl. elisguisitio Historien prasoixuor. xbilosopbiue
8)stkmmt.um. Kom. 829. -sDcutingcr, Gcsch. d. Philosophie. Rcgensb. 852 ff.
1) Eichhorn, Gcsch. d. Litt. v. ihr. Ans. b. auf d. neust. Zt. Gött. 805 ff. 6Bde. Derselbe, Littcrärgesch. Gött. 812—14. 2. Abth. Wachler, Lchrb. d.Littcraturgcsch. Lpz. 827. Derselbe, Handb. b. Gesch. d.Litteratur. 3. A.833. 4Bde. Grüße, Lchrb. einer allgem. Littcrärgesch. aller bekannten Völker v. r.ältest, bis auf die neueste Zeit. Dresd. 837 ff. in mehreren Bdn.; ein Auszugdaraus: Handb. d. allg. Littcrärgesch. Dresd. 844 ff.
2) I oh. v. Müller, 24 Büch, allgem. Gesch. bcsoud. d. curop. Menschheit.
4*Fried. v. Schlegel, Philos. der Gesch. Wien 829. 2Bde. Herder, Ideenzur Philosoph, d. Gcsch. d. Menschheit. Kricgk's Ucberarb. v. Schlosser'sWcltgesch. für d. deut. Volk. Frkf. 841—55 in 18 Bdcn. bis 1815. H. Leo,Lchrb. der Nniversalgcsch. Hal. 835—44. 6 Bde. vollst. -sAllgcmeinc Wcltgesch.m. bcsond. Rückst der Kirchen- u. Staatcngcsch. für alle Stände. Rcgensb. 840 ff.6 Bde. -sKicscl, die Wcltgesch. für höh. Schulen u. Selbstunterricht. Frcib.i. B. 1855—56. 3 Bde. (bis 1850). e Oand», storia universale, franz.
?nr. 844 ff. (20 Bde.) deutsch bearb. v. Brühl. Schaffh. 841 ff.
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