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-s*/i7o>«o/, prekncs äs I'distoirs vcelssinstigue §. I—XI. ch*Möhlcr, Einl.in d. KG. (gesammelte Schriften, Bd. II.; histor. volit. Blatter Bd. IV.)Sch lei er in ach er, Gcsch. der christl. Kirche. Berl. 840. S. 1—47.
Als Littcrärgesch. der KG. .bttArtOrilt iutroäiiotiv in dist. ecclssmst..len. 718. I. 4. mit d. Supplement, in 'I. II. (ournine 4. X. Lcdnnäio718). W a l ch, Grundsätze der zur KG. des N. T. notlugen Vorbereitungs-lehren u. Bnchcrkenntniffe. 3. A. Gießen 793.
Erftro Cnpitrl.
Nebev den Inhalt den Wissenschaft.
tz. 1. Religion. Kirche. Christliche Kirche.
Die Entwickelung des zusammengesetzten Begriffes der christlichen Kir-che n g e s ch i ch t e führt zunächst aus den Begriff der Religion, insofern dieseerst die Entstehung der Kirche bedingt. Rel igion im obsectiven Sinne istdie von Gott gesetzte Verbindung des Menschen mit Gott; im subsectivenSinne ist sie das freie Eingehen des Menschen in diese Verbindung oderGemeinschaft mit Gott: die An er kenn u n g und Ver ehrung eines gött-lichen Wesens zur Erstrebung der beseligenden Gvttähnlichkeit'). Sowie diese Erkenntuiß Gottes und das davon bestimmte Anstreben der Gott-ähnlichkeit dem Menschen etwas Eigenthümliches und Gemeinsames ist^), soäußert cs auch das Bedürfniß der Gemeinschaft nicht minder wie der Triebdes Menschen nach Geselligkeit. Und so wie der irdische Mensch nur in derVerbindung des Geschlechts als Totalität gedeiht, so gedeiht auch derhöhere geistige Mensch nur in der religiösen Totalität des Geschlech-tes. Darum entstanden auch zur Aufrechthaltung und Belebung des religiö-sen Bewußtseins Vereine, die R eligionsg en o ssensch as^ten genanntwurden. Dieselben waren daher einerseits irdische, weltliche Anstalten, ande-rerseits aber überweltlich, oder hatten eine überweltliche Tendenz, entsprechenddem Menschen, der aus der Synthese des irdischen Leibes und des überir-dischen Geistes besteht. Solche Vereine finden wir auch unter solchen Völ-kern, bei denen das ursprüngliche religiöse Bewußtsein zufolge des Sünden-falleö zu einem matten Schatten verblichen war, und die aus dem Einen
1) Schon Plato sprach wiederholt z. B. äs roxudlicn iik.X. p>. 613. sä. Xte-
xÜMtt von 1 -Ä Z--Ä 1 -L Etymologisch wird religio von Lac-
tanz n rsdgnnän, Verbindung so. der Menschheit mit Gott, Verbindlichkeitsvgl. äiviu. institut. IV, 28.), besser vielleicht mit Cicero a relsgsnäo, Scheu,Gewissenhaftigkeit, Andacht abgeleitet. (Oe uut. äoor. II, 28. äe inveut. II, 53.)Beide Ableitungen mit Augustinus, Thomas v. Aquin und Ficinus zuVerbinden: nos ipsos rslvgcnäo rslignntss Deo religiös! sninns. ist unstatthaft.s-Sticfelhagen, Theologie d. HeidenthumS. Rcgensb. 858. S. 4! ff.
2) k.7c. äs leg. I, 8.: ex tot. gsnerilms nnllrrm sst uniunrl prnster dominem,guoä Imlisat notieiaiv nligu: m vsi, izisisguo in dominilins null» gons sst no-gus tum iminnnsusta nsgue trun kern, guuo uon .etinmsi ignorst gunlsin lin-dere cledsat, tainen dudenänin sciat.
Alzog'S Kirchcngcschichtc. 7. Auflage.
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