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7 (1830) M bis N
Entstehung
Seite
946
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S46 Nymphenburg Nystadter Friede

und Belustigungen sind Jagd, Tan; und weibliche Arbeiten, zu Venen sie sich zu-weilen in Höhlen versammeln. Gleich andern Elementargeistern besitzen sie dieGabe der Weissagung. Die Quellen gewisser Nymphen haben noch überdies einehöhere Kraft der Begeisterung. Dichter und Künstler des Alterthums stellen siedar in jugendlicher Schönheit, in leichtem Gewände, bald in Gesellschaft derDiana, bald tanzend mit den Faunen und der Venus. Die Wassernymphen er-scheinen oft bloß mit einer Urne oder einem Wasserkrug. Bei dem großen Ansehen,das die Nymphen als örtliche,Gottheiten hatten, wurden ihnen häufige Opfer ge-bracht. Man opferte ihnen Öl, Milch, Schafe, Lämmer, Ziegen, Wein undBlumen. Auch waren ihnen die Nympheen oder Nymphaen (prachtvolle Hauserneben Bädern) heilig.

Nymphenburg, s. München.

Nystädter Friede, 10. Sept. 1721, s. Nordischer Krieg.