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Buch II- Hofhörigkcit.
Inzwischrn konnten die Bedürfnisse deZ Hofsbcsitzcrs Ver-schuldungen und Versetzungen einzelner Eutstheile herbeiführcn,was besonders zur Tilgung der KindthcÜe erforderlich war, wiewir ja noch täglich sehen, wenn ein Kind unter mehreren dasGut ungeteilt erhalten will. Hier mußte natürlich geschehen,was nicht zu vermeiden war. Der Hofgcmcinde zu Herdickewurde 152ü von der Hossschultin die Frage zum Urtel vorge-legt, ob die Theilung unter mehreren Kindern Statt finde,worauf der Hof zu Rechte wicß: »Dar Kinder aber Erven van»einem HaveSgüdc urvertegen wcren, de mögen dat Guedt»nicht sHe'.tcrn aber erffdcilen und in ander Hände brengen,»sondern mögen dat verfetten und Pennynge up»ncmmen, und ehren Erffdeyl affwilb'gen, vorbehaltlich dem»Hoffbere» aller Gcrcchticheit daran.«
ES gesll ah also keine Veräußerung eines Eutsthcils fürimmer. Ein ähnliches AuSkunftsmittel wiesen die DorstcncrHosSlcute !-!0l, bei Gelcgcnbeit des Weisthums über die ver-botene Natural-Theilung ^). Auf die immer statthafte Wie-derlos.' zum Hofgute scheint sich auch das, übrigens zugleichdie obige Ausierr von der Veraußerungsbefugniß Im Allgemeinenbestätigende, Schwclmcr Hofrccht zu beziehen, wenn cs im
4 . 1 ) Beilage 20 . Ordel 2.
46) Beilage 62. Art. ll. „Ul nlllliiut, esiitill 5,ao->o Visum est lleii
„i-> III «-»«>«) aüguu >i,n!i nlicujus liUiiiSi llatur
„I!Ü< u! !>i usiuusruetuu! so» all vitam igsius, ^u» murin»„>al«s s,-,rs «lodet reverli all ulia Iiuiiii, :> guiliiiS extra« >a„s>llt, o>vvi'.er!gtis Illominis seu corum ostiriulu all tioe nun„vegmsuo." Der 2lrt. 7. erkennt im Uebrigcn die Befugnißder Hofscrben zu Veräußerungen an: „gnoll berelles i««>v>-„unoros >>«>ss>llcnlis lletunrli «v/r, «Ui ««/ «iä r)i.etv /«-,--«//-„/«u.r oas-mnt u>l!i> lionn sio vueantiil iicguirore
„u >>,nell!ct>s itnniiiii» sc» vornm »stieinlo «»in c^»nlu»r s«i-„lillis ^>nF^li»on>. 1>»rslens. ^>I^^>ell^cI^, el illull oraellieli I4n-„n>ini s«!i> vorn.» nflieinlus nn» Inibent conti nlliccre etc."
47) Beilage 2t. Der <> desselben Hofsrechts bestätigt ebenfallsdie Veraußerungsbefugniß. „Dar cyn Hvbägut belchndl ist und„dar jar und t«ag inne sitzet, sonder ciniche beysprach, der mit„rechte kommet, und der auch mit recht gefolgt wirdt, den fall