Kapitel III. H. 83,
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und demnach die übrigen Hofsmänner den Vorzug vor F,em-den hatten: »Item off sacke were, eyn Hovesman wolde vcr-»kopen eyn Hovcsgut tor crfftal dat sal Hey dreymal an eyn»echten Hovesgericht veyle beyden, is dan dor geyn anerve des»Gudes to kvpen, so sal dey Hoves Schulte dem kopewcsen ,»dey neste off id em beleyvet wyl Hey nicht, so sal eyn Hvves-»mann neger wesen dan eyn ander.« §*)
Das Hofsrccht von Aspel ") x^nt nur einen Vorzug desHofsherrn oder seines Stellvertreters, setzt im Ucbrigcn dieVeraußerungsbefugniß als eine sich von selbst verstehende Sachevoraus.
Aus dem Vcrhältm'ß der Hofgcmeinde begründete sich abereine Beschränkung der Veräußerung, nämlich die, daß das Gut,was im Ganzen ein Lheil der Hofgemeinde war, nicht thcil-weise veräußert, nicht versplittert, nicht verthcilt werden durfte.Daher sagt z. B. das Westhover Hofesrecht, daß das Rechtam Hofesgut »unverdcilt« verkauft werden könne "H. EineMenge anderer Hofeßrechte haben diese in der Natur der Sacheliegende Bestimmung "). Der Hofsverband war ein dinglich-persönlicher, ja das Persönliche herrschte in der Hörigkeit ge-wissermaßen vor. Es würde also den Organismus der Hofge-weinde ganz aufgehoben haben, wenn es in der Willkühr deseinzelnen Hofbesitzers gestanden hatte, das in die Hvsrolle ge-hörige Gut zu vcrsplittern, statt eines den übrigen Hofbesitzerngleichen Genossen deren viele kleinere auf dasselbe Gut der Hof-gemeinde aufzudringen.
41) Beilage 14.
42) Beilage 19. „Zlem, wann einige micnes gncdigen Heren Glie-dern in den Hoff tho Aspel gehörig, verkofft füllen werden,,„hört men es dem Herrn anthobiete», off dem Rentmeister in„statt des Herrn."
45) Beilage 16. Art. 9.
44) S. z. B. HobSordnung für Ohr und Chor (Beilage 60). Dor-stensche Hofsrechte (Beilage 62), Art. 8. Herdccl'cr HofSrcchtc(Beilage 20). Verordnung für Recklinghausen vom 17. Januar1662 (Beilage ,47).