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Buch 1. Einleitung.
zwölften Jahrhundert findet sich eine Urkunde, gemäß welcherAlfrik dem heiligen Lüdger sein Gut in Langcnbokum und sichselbst übertragt, und dagegen in das Recht der WcrdenschenDienstleute— in jr>8 ministrorurn nostrorurn— ausgenommenwird, und das aufgetragene Gut nebst einem 5 soliüos zahlendenNIUN8U8 IN Hsrtenen zu Lehn — in denoiioiuin — erhält 2 *').—Abt Heriberr H. — von 1199 bis 1230 regierend — ertheiltden mit einer Inw erzeugten Kindern des Freien Friedrich Stornimit Einstimmung seiner Getreuen und der Ministerialen seinerKirche das Dicnstmannsrecht — jus minisivrialiuin —Aus einer Urkunde von 1404, und einer von 1439 ergebensich die persönlichen Pflichten dieser Ministerialen —
Dieses Dienstrcch't wurde übrigens das freie genannt, und esgeschahen auch Wechselungen gegen vvllschuldig Hörige —Diese Verleihungen von Gütern zu Dicnstmannsrecht geschahennun selbst bis zur neuesten Zeit svwohl-an Fürsten, Grafenund Ritter, als auch an Bürger und Bauern; Jeder mußte,
311) Kindlinger M. B. Bd. 2. Urk. N. 14. S. 91,
312) Mü ller Güterwssen, Urk. N. 25. S. 380.
313) Müller N. 67. S. 437. Le 1 ^ 04 : „volsntes oosclein sc
„ omnes et singnlüs cle 88 prooresnllos äelncops omiübus„ jnribns et likertstikus, «puikns ceteri nostri et Lcolesz:„nostre ininisterisles kactenus kui>l kreli et gsvisi, nti per„ oinnia et gauäere. 1'oli tarnen eoncHeioue interjocts,
, „ gnoä ^nicuinpue alicsne vol sügus <le ipsis vol slione rel,, sli^us <Ie 8S procreanäornrn annos oiseretionis naken-„ tinni inori contigvrit, ^nocl extnno Lokis rel nostro sue-„ cessori pro tempore exnti onus üorenns ponclsr pro„ suis Ijervvaäio et äicta Korails presentskitur, nisi tsmen„ kslsiL llecodsLteni Koos ininisterislia nostre Ilcclesiso„Labere et possiäore contigerit, quoel extunc nobis vcl„nostro snccessori cle talibns bonis Lat serunänin jus et„ eonsuvtnLinein alioruin ininitzteriälinin bona rninisterialis/ „nostre ecclesie possulentium."— Bon 1439.: „So wauny„sich denket to vecandersamen myt hilige eff we sickdat makcde„so fall de orloiff gewannen werden myt IX pennighcn alß„to Werden gange und geue sint. Wort so sal de eyldeste van„ dissem Schlechte alle Jair dat Geschlecht verorkonden myt„rwee pennighen vurg. up scnt Michels Dach, und vort sy„wanney evcr eynich versteruet, so fall Uns cffte Unsen Nako-.„ melingen verfallen syn dat beste Kleit up unse Genade dat„selue weder to losen."
314) S. die Urkunden von 1426 und 1467 bei Müller N. 73. S.442. 443-. und N. 20. S. 371. 372.