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Theil 1, Bd. 1 (1830)
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261
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Kapitel III. tz. 64.

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6. Erbpacht-Güter.

Es waren deren keine andere vorhanden, als welche inneuerer Zeit nach den Grundsätzen des allgemeinen Landrechksverliehen worden.

7. Leibpacht-Gnter.

Bei diesen Gütern, wobei kein Gcwinn-Verhältniß eintritt,war das Besitzrecht durch die Verträge ausdrücklich auf Lebens-zeit beschränkt. Sie sind auch wphl mit Leibgewinn-Güternverwechselt worden, so daß. in Folge einer solchen Verwechselungden Gewinnträgern das Erbrecht bestritten ward.

65.

XVIII. Werden.

Das Stift Werden, welches 855 schon von seinem Mit-bruder Folker eine bedeutende Schenkung erhielt erlangte877 von Kaiser Ludwig vie Immunität In Bestä-

tigung Kaiser Heinrichs I. von 931 werden die Angehörigendes Stifts, welche der Immunität genießen sollen, als »servi,»liti vel likeri« bezeichnet desgleichen IN der BestätigungKaisers Otto I. von 936 "°). —

t. Dicnstmannsrecht.

Merkwürdig ist es, daß im Werdenschcn Stifte daS Mi-nisterialitäts-Verhaltniß sich nicht, wie anderwärts, zu einer -geschlossenen Ritterschaft ausgebildet, sondern unabhängig honder Entwickelung der Stände fortbestanden hat. Aus dem

M7) Kindlinger M. B. Bd. 2. Urk. N. 3. S. 19. ff.; und zwar:„In pago Ilainulanäe, in ooinikatu Wiginsnni. ne«? non el„in Üarne, in eornitatu Vnski-iäi — c«m„ggs — soennäuin leAein Ripusriain er Laiicain, nee

„non kiecunänin Luna kiesonuni (denn ein Theil der ge-„ schenkten Güter lag in Friesland). — — In pazo c^ui äici-„ tue Velna, in vico, gui clieikur Luliien, er in slio vico,„ c;ui äicitne Ilorkeri inansus NI. nu-ker

„ noinine Wiliico dadet inansurn ununi." — —

3v8) ^nn. Laä. L. I. p. >82. 18Z.: ilauns

„ praeclictorurn tratrum nulla snäiciaria pvtestas ve> juüei:„ publicu5 prgv5it.

3»l)) p. rü6.

3k») p. ,-?8.