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Buch 1. Einleitung.
64.
XVII. Essen.
Wir wenden uns nunmehr zu den im Düsseldorfer undKölner Regierungsbezirke gelegenen ehemals zum GrvßherzogthumBerg gehörigen Landcstheilen, und zuerst zum Stift Essen.Dieses Stift war 877 von Alfrid, Bischof zu Hildesheim,»in prsecliolo ine», ^no«! ^8niäe vooatur« gestiftetDie Vogtei des Stiftes hatte der Graf von Isenburg undnach dessen Abgang die Grafen von der Mark „gH
verschiedenen Streitigkeiten 1495 durch einen umfassenden Ver-trag zu Erbvögten des Stifts gewählt wurden "*), unbeschadetder Reichsunmittelbarkeit des Stifts. Auch die Stadt Essenwar im Besitze der Reichsunmittelbarkeit, obgleich darüber zwi-schen ihr und dem Stifte ein Rechtsstreit bei dem Reichs-Kammer-Gericht obschwebte
Was dir bäuerlichen Verhältnisse betrifft, so bieten sich
1. dicWachSzinsigen '
dar- Kindlinger liefert eine Urkunde, gemäß welcher 1164 diefreie Helemburgis mit ihren Töchtern sich dem Stifte Essenzu Wachszinsigen ergeben hatte, um ein Essendisches Gut zuVorsthausen zu erlangen "?), und der NsZister Oerai-loruin
293) Urkunde bei ,4nnal. kaä. 1?. I. p, 174—176.
4mnal. 6Iiv. p. 2ej8.
295) Vertrag bei v. Steinen Th. l. S. 514—524.
296) S. Bericht des Ober - Landes - Gerichts zu Hamm über dieVeränderungen in der Gesetzgebung und Gerichts-Verfassung,welche in den Ländertherlen, welche gegenwärtig den Bezirkdes Königlichen Ober-Landes-Gerichts zu Hamm bilden, inden Jahren 1802 bis 1820 Statt gefunden haben §. 99. (in v.Kamptz Jahrbüchern) Bd. 19. S. 98. 99.
297) Hörigkeit. Urk. N. 11. S. 238—240.: „ Ouoä ^ueüain 8e-
,, IsmvurZig, cum S88et livern, utpots <ts livcrs prosapia,, oriuncia , obkentu cujuadum Koni in Vorstduson 5tatum,, likortatiz 8uas mukavit, in jus et conäitionem tridutario-,, rum, <1u08 äsnario8 vol tsntunclem vslonti8 coerac annua-„ tim aolventium, trsäcrw 80 cum äuak>U8 1iIÜ8 8ui8, Ilclem-,, durgs viOeiicet st Reiinuäa ncl nltsre 8scrati8simae virgi-„ ni8 lloi gsnitrici8 Uarins 8Lnetorum^ue martirum Olirieti,, Oo8mae st vamioni in ^8tniän. — intcrventu Lomiti«,, Widcrti stssue Lrviderti are'oe u?» "