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Theil 1, Bd. 1 (1830)
Entstehung
Seite
185
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Kapitel lll. §. 4 S.

18S

Wir wenden unS nunmehr nachdem die betreffendeRechts- Geschichte der zum Großherzogthum Berg gehörig gewe-senen Bcstandthcile des Arnsberger Regierungsbezirks dargelcgtworden zum Mindenschcn Regierungsbezirk.

47.

Vl. Grafschaft Rietbcrg.lieber den Ursprung der Grafschaft Nietberg mangelt eSan zuverlaßigen Nachrichten, da unsres Wissens das NietbergerArchiv noch nicht geöffnet ist ^). Eine Urkunde von 1237deutet auf einen Zusammenhang der Grafschaft Nietberg mitder Grafschaft Arnsberg hin, indem der Graf von Arnsberghier auf alle Güter jenseit der Lippe »cum omnilm8 atiinenliia,» tam tillelibus <^uam mi»i8tcissa!il>u8 « zu Gunsten des GrafenKonrad von Rothberge verzichtete, wogegen dieser sich allerAnsprüche auf das Dominium Lni>8l>ci-g begab. Wegen ihrerUomiue8 vereinigten hier die Grafen, » ^uocl neutco »o8il-um»/,om,'»LL aonr/,7/«nft extitcnint, ante bnuc

» comp 08 itionem alir,8 non man8oiint, 8i aei alteiutrum»no8troium cleclinavcnint, co8 8ino voluntutc altci'iu8 ,ibi»non N8urpal>it. Item 8i uli^ui8 /rommum aiic^ua

»ex p-'n'tc contoaiiv8 elcii^uooit, alter ip8um in piraefulli-»cium alteriu8 non U8ui^al>it. «

Daß auch in Rielberg früher die gemeine Freiheit Grund-lage der Verfassung gewesen, geht aus der Thatsache, daß dortFrei-Gerichte waren, hervor. ISlO prasentirt »Johann Grcve»tom Rctbberge« dem Chursürsten zu Köln als »Stadtholder,»Vorweser, Hanthaver, Beschcrmer unde Lieffhcbber der fryge-»nen und hcmelichen Gerichte der Dryggenenstole « seinen»bekledenen Dcyner Thoner düses Brests Ottene Barwcpge,

Li) Ob, wie Weddigcn Paderborn. Gcsch. S. 82. glaubt, der i»i»n8Itillga, in oninitatn ftrilwi eli eoinili8, worin die cni'tis Ilonstinloonin omnivu8 ^erlinoutüz maneffiiiz ntriu^gnu 8vxus, er-worben für Meinwerk und seine Kirche 1013 f.Zo/nre--?, ^nnal.ftacleiliorn. 1'. l. /joo..) gelegen, in die Grafschaft Siittbcrgübcrgegangen, lassen wir dahin gestellt scyn.

LZ) Bei 8oäar-n. ft. ll. p. ZZ.