Kapitel lll. §. 4 S.
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Wir wenden unS nunmehr — nachdem die betreffendeRechts- Geschichte der zum Großherzogthum Berg gehörig gewe-senen Bcstandthcile des Arnsberger Regierungsbezirks dargelcgtworden — zum Mindenschcn Regierungsbezirk.
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Vl. Grafschaft Rietbcrg.lieber den Ursprung der Grafschaft Nietberg mangelt eSan zuverlaßigen Nachrichten, da unsres Wissens das NietbergerArchiv noch nicht geöffnet ist ^). Eine Urkunde von 1237deutet auf einen Zusammenhang der Grafschaft Nietberg mitder Grafschaft Arnsberg hin, indem der Graf von Arnsberghier auf alle Güter jenseit der Lippe »cum omnilm8 atiinenliia,» tam tillelibus <^uam mi»i8tcissa!il>u8 « zu Gunsten des GrafenKonrad von Rothberge verzichtete, wogegen dieser sich allerAnsprüche auf das Dominium Lni>8l>ci-g begab. Wegen ihrerUomiue8 vereinigten hier die Grafen, » ^uocl neutco »o8il-um»/,om,'»LL aonr/,7/«nft extitcnint, ante bnuc
» comp 08 itionem alir,8 non man8oiint, 8i aei alteiutrum»no8troium cleclinavcnint, co8 8ino voluntutc altci'iu8 ,ibi»non N8urpal>it. Item 8i uli^ui8 /rommum aiic^ua
»ex p-'n'tc contoaiiv8 elcii^uooit, alter ip8um in piraefulli-»cium alteriu8 non U8ui^al>it. «
Daß auch in Rielberg früher die gemeine Freiheit Grund-lage der Verfassung gewesen, geht aus der Thatsache, daß dortFrei-Gerichte waren, hervor. ISlO prasentirt »Johann Grcve»tom Rctbberge« dem Chursürsten zu Köln als »Stadtholder,»Vorweser, Hanthaver, Beschcrmer unde Lieffhcbber der fryge-»nen und hcmelichen Gerichte der Dryggenenstole « seinen»bekledenen Dcyner Thoner düses Brests Ottene Barwcpge,
Li) Ob, wie Weddigcn Paderborn. Gcsch. S. 82. glaubt, der i»i»n8Itillga, in oninitatn ftrilwi eli eoinili8, worin die cni'tis Ilonstinloonin omnivu8 ^erlinoutüz — maneffiiiz ntriu^gnu 8vxus, er-worben für Meinwerk und seine Kirche 1013 f.Zo/nre--?, ^nnal.ftacleiliorn. 1'. l. /joo..) gelegen, in die Grafschaft Siittbcrgübcrgegangen, lassen wir dahin gestellt scyn.
LZ) Bei 8oäar-n. ft. ll. p. ZZ.