178 - Buch !. Einleitung.
Z. Leib- und Zeit-Gewinn-Güter.
Im Ganzen sind hier dieselben Verhältnisse, wie bei derGrafschaft Mark, anzunehmen. Wegen des in neuerer Zeitvom Land-Gerichte bestrittenen Erbrechts der Bauern muß aucheben so, wie für die Grafschaft Mark, im dritten Lheile dienähere Erörterung folgen.
4. Erbpacht-Güte'r.
Wegen dieser Güter, welche sich von den erblichen Gewinn-Gütern nur darin unterscheiden, daß bei ihnen kein Gewinn-Geld zu zahlen, ist nichts besonderes zu bemerken.
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IV. Grafschaft Hohen-Limburg.
Die jetzige Grafschaft Limburg war früher ein Lheil derGrafschaft Altena. Als im 12. Jahrhundert die Brüder Frie-drich und Arnold Grafen von Altena die Lander theilten, siel.Arnold die Gegend von Limburg nebst Jscnberg und sonstigenLandestheilen zu "). Als nun Friedrich, der Sohn diesesGrafen Arnold, der sich nach der Burg Jscnberg schrieb, wegendes erschlagenen Erzbischofs Engelbrccht von Köln Land undLeben verlor, nahm der Schwager desselben, der Graf Heinrichvon Limburg und Berg, als Vormund, die Kinder zu sich, underbaute, als er den Sohn Dieterich wieder in das Limburger^Iloäium einsetzte, die Burg Limburg ")/.Dietrich von Jscn-berg, spater Graf von Limburg genannt, trug nun seinem Oheim1242 das »alloäium csstri äiuti Limburg super I-enam,»et cluurum llukelo et Wauuemell nlloclium cum
p Omnibus sttinentiis« zu einem Erblehn auf 20 ). 1243 wurde-durch einen Vertrag mit Graf Adolph von der Mark, der sichin den Besitz der Jscnbergschen Güter gesetzt hatte, verschiedenesvon denselben abgetreten, mehreres mit den dazu gehörigen Mi-nisterialen u. f. w. gethcilt; insbesondere versprachen sich Graf
78) v. Steinen Bd. 4. S. 1318.
79) Ns. Lsseuä. bei 1 >. 456. 457 . diot. 7..
89) S. den Lehnbrief bei v. Steinen Bd. 3. S. 1434.