Kapitel lil. h. 42.
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von Arnsberg in thucln «I.snlnw "), und zwar wurd-n zwölfopiäeuii ausgfschiedcn, welche die Belehnung erhielten, undimmer durch Präsentation des Raths für die abgehenden voll-zählig zu erhalten waren. Zugleich versprach der Graf, dieFreygedinge in der Nahe von Soest nicht hcgey, und keinender Soester opiäsni vor ein solches Gericht außerhalb der Mauernvon Soest ziehen zu lassen. — Die Stgdt schritt in ihremStreben nach Unabhängigkeit fort, sie erwarb 1328 die Frci-grafschaft Rudenberg vom nddllls vir Ooclokrillus llo lloll-tlvichei'Ao durch Kauf um 600 Mark 6°). 1369 erwarb sieauch die Freigrafschaft Heppen vom Erzbischof von Cöln alsNachfolger des Grafen von Arnsberg pfandweise um 500 Mar-ken 6'). Beide Grafschaften wurden fortan meist an EistenFreigrafcn verliehen ") es entstand allmählig der Nameund der Begriff der Freigrafschaft Soest — In alle,,Schrae heißt es nun auch §, IV- »Bort mcr. so sind»drey Gherichte binnen der Etat, dat eyne unses Heren von»Colen. dat andere des Provcstes von Sust. Unde dat derde»des Raydes.« — Das Schulten - und das Go-Gericht,scheinen übrigens in das Gericht der vier Bänke zusammengc-flossen zu scyn, wenigstens wird dieses aus der sogenanntenForma des gemeinen Gerichts-Prozesses, in dem Gerichte vorden veer Bänken gehalten, wahrscheinlich, indem hier imLil. Hl. Richter Gogreve genannt, und Tir. Xl. eines
jährlich auf St. Ulrich" in Gegenwart der Z Schulten vonOsterhausen, Borgclen und Hattorp zu haltenden Gerichts —-
59) Bei Kin billiger M. Beitr. Bd. 2. Urk. 85. S. 216.
KO) S. Urkunde bei Troß S. 10. 11.
kl) S. Urkunde bei Kindlinger Münst. Beitr. Bd, 3. Abth. 2.No. 170, S. 474.
62) Troß S. 10. 11. Andopcn ist vermuthlich ein anderer Name fürRudenberg, da grade, nachdem Rudenberg und Heppen erworben,der Freigraf 1371 „in unser graschappcn to Andopen und toHeppen öwer sey beyde" ernannt ward.
63) TroF S. 58. 59. 60 ff.
K4) p. 139.
kö) p>. 399.