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Theil 1, Bd. 1 (1830)
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170
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Buch l. Einleitung.

si rjturä noi>i8 in äicta 6unegun6i et suis puenis tam »alis,<^iam nasoitunis eonipetebat, vvt eompetere posset, gegeneine bezahlte Summe verzichtet "). Mehrere solcher Los-lassungs- und Verkaufs-Urkunden aus dem 13. und 14.Jahr-hundert, welche den ^oslassenden oder Verkaufenden »jure»ser vilis cvnäiiionis« angehörten, finden sich bei Pottgießer 5 5).Bei einer Loslassung von 1359 heißt es: »da Mine vulschuldig»eygen wcren.«

In Soest waren, wie in anderen Städten, die zwei Ge-richte des Vogts und des 8vulie»u5 *6). Dreimal im Jahrehielt der Vogt ein ungebotten Ding, dem Alle folgen mußten ^).Diese Vogts - Gewalt stand dem Grafen von Arnsberg alsLchnsträger des Reichs zu 5»). Im Jahre 1278 erwarb dasvjtiiluin 8u5atien8v diese Advokatie » «nun bann» er juris-»tlielivne et oum universis attiuentii» « vom Grafen Ludwig

54) Bei cle statu servorum p. 922.

55) Ist Sev927.

56) stus 8us^>tense antic^uissiinum (bei L/nmrnK-4«»^ p. 101): Dune

tria siut oppieli susateusis juclicia, kraepositi. <Archidiakonal- Gerichtsbarkeit), Hclvoeali et 8eulibeii." Uebrigcns bestandauch noch ein Gericht des Gografen, wovon das Ins autiezuissiINUIN sagt:Omni« causa iulrs banuum uostruin, ezuaiu volmors punit vel/ltetruneatiouein membri uiei etur, ael juelieiui»'- pertiuet aelroeali, ?u5r zuoc/amatui» act /urt/crum

57) Ibiseiu p. ror.: Tlelvocatus 8usateusis cle jure tvibus vieibus iu auuo juüieio suo praesiclebit. Ult boe eerlis teiuporidus,v!3e1>cet seeuucla leria et 111. z>ost oelavaiu Ilpipbauie. lloi»II. leria et III. post t^uasiinoclogeniti. Itein II. et III. l'eiiiipost uativilateiu sanete Marie."

58) Im Lchnbrief von 1338 (bei Kkndlinger. M. Bcitr. Bd. L.Urk. 56. S. 323.) hclehnt Kaiser Ludwig den Grafen Godfriedvon Arnsberg mit den aus der väterlichen Erbschaft herrührende,iLehnen, insbesondere ,Vclvoeatiaiu iu 8usato." Eichhornirrt daher, wenn er in der Zeitschrift für geschichtl. Rechtswiss.'Bd. 2. S. 235. voraussctzt, daß die Vogtei in Soest demErzbischof von Köln in sehr frühen Zeiten übertragen worden twenigstens sehe ich nicht ein, wie dieses mit.obiger Belehnungzu vereinigen.