Kapitel Hl. §. .39.
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erworben und so weiter Lünen durch Kauf vom GrafTheodor von Volmarstein '*), Volmarstein selbst durch Erobe-rung und Belehnung vom Kaiser Karl IV. "), Plettenbergdurch Kauf vom Graf Hunold von Plettenberg ' 1) u. s. f.
In ständischer Beziehung entwickelten sich hier'ebenfalls,wie anderwärts, Ritterschaft und Städte. Im Jahr 1419errichteten schon die »Ritter und Knechte, dey wvnnachtich sind»in dem Lande von der Marke« einen Verbund mit einigenStädten — Hamm, Iserlohn, Lünen und Schwerte '§),—desgleichen 1426, wo auch die Städte Unna und Camen Antheilnahmen, und »der Ritterschap, den Steden und deme ganlftn»Lande eynen juwelikcn « Privilegien u. s. w. Vorbehalten wur-den *'). In dem Vertrage von 1437 zwischen Herzog Adolphvon Cleve und Herzog Gert von Cleve wird » die gemeine Rit-»tcrschast in dem Lande von der Marke wohnhaftig« namentlichausgeführt, und dann fortgefahren: »Und voirt de andere»Hovelüde und Ritterschap des Landes van der Markegemeinliker;« später » Hovelüde und Ritterschap tot den Landen»von der Mark gehörende, hebben vor uns und vor alle de»andere Hovelüde und Ritterschap '§).« Als im Jahr I5l0der Herzog Johann von Cleve und Graf von der Mark wegender Heirath mit der Erbtochter von Jülich und Berg in Verle-genheit war, so rief er: »Ritterschap, Stede und Underdahnen»beyde unse Lande Cleve und Marke, Geistlich und Weltlich,»niemand uitgcscheiden « um Hülfe an, und obgleich Anfangs»Ritterschap. Stede und vort gemeine Landtschap, beide Geistlich»und Weltlich« nach vielfacher Berathung den Antrag nichtgern annchmen wollten, haben sie doch endlich »sich darinne
410) 7e§e/rs-rm«c,7ie» zi. 2.s3 — 264; v. Steinen St. 1. S. 277.
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'12) Tc-c/r-MMttc/tci' 244. Kindlinger Geschichte von Volmestein4 Bd. 1. tz. 33. Not. 1t. S. 3Z6 behauptet eine Pfand-Belehnung,13) p. 242.
>4) Urkunde bei v.'Steinen Th. I. S. 1668 ff.flh) Bei v. Steinen I, S. 1675 ff.
.,16) v. Steinen Th. l. S. 508—SI1.