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Buch I. Einleitung.
sonstige Vergabungen bewirken (»nur äominus eovnm apuck ooz»Im« ^romoroatnr«).' Nur dann waren sie schuldig, auchaußer den Granzen des Erzbisthums zu kriegen, wenn dort dieEinkünfte des Erzbischofs gewaltsam angegriffen waren. — ZurNömerfahrt mußten nach ß. 4. Alle, welche bis zu 5 MarkenEinkünften vom Bischof beliehen waren, folgen, den KölnischenBogt und Kämmerer ausgenommen. Zur Ausrüstung mußteaber der Erzbischof Jedcm^lO Marken geben, und 16 EllenScharlach-Tuch, um ihre Knechte damit zu bekleiden, und auf2 Llilitos ein Packpferd mit Zubehör. Wenn man bei denAlpen angekommcn war, mußte jedem Llilos monatlich eineMark gegeben werden. Geschah es nicht, war es vergeblich bei fder Oilioi-ckos curia« gerügt; »so sal hie nemcn eine gescheilde»wise Hassclrude mit Gezüge si'ncr Husgenossen, und legen die ^»under sins Herren des Busschof-Decken, und eigen eme mit»sime Huofde, und küssen den Mantel der Decken, und dan»van sime Herren scheiden. Anders ist hie sime Herren numme» Rcichts schuldig. As dit gedain is, so en is hie nict schuldich ^»zu dienen me unter dem selven Keyscr, dei dan leist.« —Die, deren Dicnstgut aber unter ü Marken Einkünfte betrug,sollten zur Römerfahrt als Hcersteucr (dlorsturam) dm Hälfteder Lehns-Einkünste geben. Die Fahrt mußte Jahr und Tag !voraus angekündigt werden. — Der Vogt war Richter der IMinisterialen (§. ö.) Zwölf Lurios hatte der Vogt zur Ver- !waltung, die übrigen der Bischof (§. 6.) — Wenn ein Ministeriell Iden anderen erschlagen hatte, richtete der Bischof. Sieben Ge- !nossen, die ihm und dem Erschlagenen nicht verwandt waren,überführten. Die Strafe war eine höchst merkwürdige Art vonGefangenschaft bis zur Sühne. Ein Jahr lang mußte er demBischof, wohin er ging, mit zwei Knappen folgen, ohne ihm,es sey denn durch Zufall, sein Antlitz zu zeigen. Er mußteimmer suchen, bei seinen Feinden und beim Bischof durch Anflehender I'rioi«8 Lolvuicuses «t Domini teiwa« Verzeihung zuerlangen. Nach Ablauf von Jahr und Tag schlossen ihn derVogt und der Kämmerer in eine Kammer im erzbischöflichenPallast. Ein Faden ward durch die Thüre gezogen und an beidenSeiten versiegelt. Mit Sonnen - Aufgang ward die Thüre