Kapirel ll. §. ,6. 6l
Sklaven, nicht als Käufer konnten sic hier am WelthandelLheil nehmen.
Tacikus erwähnt indessen") eines anderen Verhältnis-ses, wobei er sich auch des Ausdrucks 8ervus, weil die Spracheihm einen anderen versagte, bediente. „Oeteris servis, non in„nostruin inorein lloserlplis per kamiliain ministeriis utuit-„tur. 8uain cpuisc^ne seclem, snns penstes re^it. krurnenti„mocluin clominns, and pecoris, sut vestis, nt eolono, in-„junAit: etservus liaetenns psret. Verdersre servuin,„ae vinouIi8 ot opere eoereere, rsruin: oeeiclere solent,„non cliseiplina et severitate; 8e<1 ünpetn et ira, nt ini-„n,ienm, nisi ^noä immune est."— Daß bei der Zunahmeder Bevölkerung Einzelne gern aus Vergönnung auf einer gro-ßen Wehre wohnten, und für die unterhabenden Grundstückezinsten, begreift sich leicht, wie wir es dann ja noch täglich beiden auf den mehrsten Höfen angesiedelten Heuerlingen sehen.Da ein solcher Mensch nicht zu der Gemeinde, weil er keinWehrgut besaß, in Verhaltniß trat, den Compositions-Vertragnicht mit abgeschlossen hatte, so gewährte die Gesellschaft natür-lich sein Leben nicht, das ihn daher der Vermiether als Feind,nicht als Herr, ungestraft nehmen konnte. Bei der später ein-tretendcn größeren Ausbildung der Staats- und KöniglichenGewalt war indessen auch eine Rücksicht auf diese Art Menschenzu erwarten, wie wir denn auch finden. Uebrigens zeigt derAusdruck, ut eolono, und das lisetenus psret, daß von keinersonstigen Abhängigkeit des servns vom Herrn die Rede war.
Ein Chronist des neunten Jahrhunderts ") sagt von denSachsen: „<^nae Aens ornnis in tribns orckinibus ckivi«»„eonsistit. 8nnt enirn inter illos, ^ni kläliilinAi, sunt, czni„trilinAi, sunt <^ni I-asrii illornin linAus äienntnr: lk-stina„vero Ilngna lloe sunt Mobiles, In^enui stc^ne serviles."Diese 8erviles sind zweifelsohne dieselben, welche in der lwxkrisionuin als läti Vorkommen, und, während der nvdilis
45) 6,p. 25.
46) dlirli»rllu, di»l. fr»uc. l.. 4, c, 2. »pull Longuek 1,7, p. 29.
47) ln. 1 . §. 4. 7. 8- 10.
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