Kapitel I. §. 7.
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die Fischerei im See MöriS cinkrug, und außer den 120,000Maaß Getreide, welche auch 700 Talente betrugen und für diePersische Besatzung in der weißen Burg zu Memphis und ihreHülfstruppen geliefert worden, noch 700 Talente. Babylonund das übrige Assyrien gab 1000 Silbertalente und ZOO jungeCastraten. Auch mußten die Babylonier die Stutereien und dieindischen Hunde des Königs ernähren Joniens Vermessungund eine Berttzeilung der Abgaben nach dem Befunde läßt aufeine Grundsteuer schließen, die aber wohl meist in Früchten be-richtigt wurde. Auch der Regalien geschieht Erwähnung; vor-züglich wichtig mochte aber die Einziehung des Vermögens beiHinrichtung vieler Großen scyn, wie man ja auch in Paris aufdem Cvncvrdienplatze münzte. Am reichsten lohnte auch wohldie morgenländische Sitte, daß jeder Untcrlhan dem Könige vonden Früchten des Landes oder überhaupt nach Bcrhältnlß seinerEinnahmen, Geschenke zu machen verpflichtet war. Das Heer, derHofstaat der Statthalter und die niedern Bedienten des Königswurden aus unmittelbaren Naturallieferungen erhalten; nurdie höhcrn Staatsbeamten bekamen, statt des Gehalts, Anwei-sungen auf die Einnahmen ganzer Städte oder Gegenden. — AllePerser, besonders alle Grundeigenthümer waren durch ein Gesetzzum Kriegsdienste verpflichtet. Hcrodot beschreibt uns die einzel-nen Landwehren, welche mit Terxes nach Griechenland gingen ^^).Wie das Verhqltniß.-dieses Heeres zum König war, sehen wirwohl daraus, daß er, als man auf der Küste von Europa an-gekommen war, dierKn'eger vor seinen.Augen unter Peit-sch eirhie.be n vorbeiziehcn ließ Jede Nation hatte sowohlbei ihrer Sec - als Landmacht einheimische Anfübrer, deren Na-men Hervdot^) aber nicht einmal für nennenswerth halt, weil
64) Herobot B. III. K. 89. ff. B. 1, K. 192. Heeren in denJbe'en Eh. 1. Abth. 1. S. 146. ff. erklärt dieff Sctraplenabtheilung
, nur für einen ersten Entwurf. (Hcerens Ansichten über die Per-sische AbgabemVerfaffung s. S. 476. ff.)
65) B. VII. K. 61. ff,
66) B. VII. K. 56.
67) B. VII. K. 96,