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Theil 1, Bd. 1 (1830)
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Kapitel. I. H. 3.

Z

Vorbehalten, seine angeklagten freien Bürger gleicher Qual zuunterwerfen, und, als die Menschlichkeit endlich diese Torturverbannt, durch das Institut der außerordentlichen Strafe eineBestrafung nicht Ueberwiesener zu organisiren!

Nur ganz allmähl'g hat das Christenthum zur Vernichtungder Sklaverei beigetragen. Im neunten Jahrhundert beriefsich der Mönch Theodor Studita bei dem Verbote, seinKloster solle keine Sklaven haben, darauf, daß auch ein Sklavenach Gottes Bilde geschaffen ^). Die Sklaverei nahm wohlvorzüglich auch darum ab, weil der Orient und der Occidentdurch den Islam sich schieden, so, daß nur noch geringer Ver-kehr zwischen ihnen bestand, und weil das Kriegs-System durchdie Völkerwanderung verändert ward. Nach Bodin istdie völlige Abschaffung der Sklaverei unter Christen in dieMitte des dreizehnten Jahrhunderts zu setzen.

3.

II. Die Kasten-Völker.

Verschieden war die Stellung der Bauern unter den altenVölkern. Am festesten bestimmt war sie unter den Kasten-Völk-rn.

Religion und Sprache deuten auf Indien als den Ursprungdes Menschengeschlechts und der geselligen Einrichtungen, vonwo sich Vieles durch Colom'cn verbreitet "). Das Volk wardort in sieben Kasten eingethcilt Die erste Kaste ist dasCollegium der Philosophen, die zwar an Zahl den andern Ka-sten weit nachsteht, an Glanz aber alle übcrwicgt. Sie sindvon allen Abgaben frei, und herrschen so wenig über Andre,

c^ra IV, 5- 7- I^curgus io I,socrrkem p 159. Hetklsr, ciisAlt>enss>«clie Oerickrs- Verlaisung. 8. ZIO, lk und die dort an-geführten Stellen aus Demosthenes und Anderen.

17) Laroniur ^nnsl. all san. 826.

18) <I« la ropubligue 1,. I. cb. 9.

19) Fr. v Schlegel, Ueber die Sprache und Weisheit der Indier,Buch III. Kap. 3. S. 173 193.

20) O io clor, Licul, Libl, bist. I-, II, Lsp. 40, 41- Siche jedochNote L3.