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Der Brief Pauli an die Hebräer. Kap. X.
3i. Furchtbar ist es, in dieHände des lebendigen Gottes zufallen.
3s. Gedenket aber an die frü-here Zeit, in welcher ihr erleuch-tet seinen schweren Kampf desLeidens bestandet:
33. Indem ihr einerseitsSchmach und Drangsalen öffent-lich preisgegeben, andrerseitsMitgcnossen derer wurdet, diesolches Schicksal hatten.
34. Denn ihr habet denen diegefangen waren, Mitleid bewie-sen und die Beraubung eurer Gü-ter mit Freuden erduldet, wohlwissend, daß ihr einen vorzüg-licheren Besitz habet im Himmelund einen bleibenden.
35. So werfet nun eure Zu,verficht nicht weg, welche große«Lohn gewahrt.
36. Ausdauer ist euch nöthizum den Willen Gottes zu thu«und die Verheißung zu erlange».
37. Denn noch eine kleine,kleine Zeit: und es wird kom-men der da kommen soll und er >wird nicht zögern.
38. Der Gerechte aber wirddurch den Glauben leben undwenn er sich entziehet, so halstmeine Seele kein Wohlgefallen!an ihm.
3y. Wir aber sind nicht vondenen, die sich entziehen zumVerderben, sondern des Glau-bens zur Erhaltung der Seele.
Volk zu bestrafen. Auch Röm. 12, 19. sind die Worte in gleicher Dezin >hung angeführt.
33. Vers. Oeffentlichc Beschimpfungen der Juden und Christen kaumdamals nicht selten vor. S. I Cor. 4, 9. Apgsch. 19, 31- u. a.
34. Vers. Das Mitleid seiner Leser rühmt er auch Kap. 6, 10.
36. Vers. Sinn: Gott verlangt Ausdauer im Glauben, daran ist dieErlangung der verheißenen Glückseligkeit geknüpft. S. Röm. 5 , 3.
37. Vers. Vgl. V. 25. Daß der Verfasser auch hier vom allgemein!»
Weltgericht, dessen Ankunft nahe bevorstehe, spreche (s. Anm. zu H Thess.4.)erzieht sich aus dem Zusammenhange, indem V. 36. und V. 38- von derErlangung der Glückseligkeit die Rede ist, die immer in dieser Verbin-dung steht. ^
38- VerS. Die Worte: --der Gerechte aber wird durch den Glaube» ^leben-- sind aus Habac. 2,4. und werden in gleicher Beziehung auch Röni. ^1, 17. angeführt. Die darauf folgenden sind wenigstens dem Sinne nach l!daselbst enthalten. ^