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Zweyter Theil (1794) Die botanische und zoologische Chemie
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474
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474 VII. Abschn. z.Abth. Untersuchung

Kraut und kein nähererBestandtheil im ganzen Pflanzen-reiche , der sie auflösen könnte. Ich übergehe die von al-tern Aerzten vorgeschlagenen, zum Theil lächerlichen undwidersinnigen Mittel, und erwähne nur, daß weder diebloß schleimigten und schleimigt-süßlichrcn Pflanzentheileund ihre Safte, als Spargel, Rüben, Birkensaft,Maulbeeren, Erdbeeren, Fliederbeeren, Birnen, Wein-trauben, Feigen, Haber, Gerste, Kürbisse; noch dieätherisch-öhligten und scharfen, als Petersilie, Zwiebeln,Knoblauch, Anis, Fenchel, Meerzwiebel, Poley, Zsop,Pomeranzen, Camillen, Wacholderbeeren; noch aus demThierrelch die Kellerest!, spanische Fliegen und Maywür-mer; noch das von Neuern «»gerühmte und aus Seifeund Kalk bestehende Mittel der Jungfer Srephens; nochdas von 'MhM empfohlne Kalkwasser; noch die gelindeadstringirende und etwas bitterliche Bärentraube; nochdas von Nathan. Hulme mit so vieler Zuversicht ange-rühmte lustsaure Wasser; noch andere natürliche minera-lische Wasser; noch die ganze Schaar der NeutrahundMittelsalze, den Blastnstein auflösen können. Mit Rechtkönnen wir also fragen, ob es überhaupt ein innerlich zubrauchendes wirkliches l.ikkontripticum giebt? — Ichkenne wenigstens keines; lind halte es selbst für die aus-übende Arzneykunst nachtheilig, wenn man durch Em-pfehlung uunüher Mittel die Cur einer Krankheit auf-schiebt, die nur durchs Messer und eine geschickte Handgeheilt werden kann.

Ausdünstungsmaterie und Schweiß.

§. 1775.

Die Unmöglichkeit, die gewöhnliche Ausdünstungs-Materie (iVlateria porssstrglionis) und den Schweift inder zur chemischen Untersuchung nothwendigen Quantitätzu sammlen, ist Ursach, daß es uns bis seht noch an

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