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Zweyter Theil (1794) Die botanische und zoologische Chemie
Entstehung
Seite
273
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der Körper des Thierrcichs überhaupt. 27z

H. rZ97-

Obgleich die trockene Destillation ganzer thierischerKörper, eben wegen der verfchicdcmlichen Gemengtheilederselben, nichts Bestimmtes über die Natur der letztemgewahrt; so müssen wir uns doch hier milden Prodnc-ren und dem gemeinsamen Verhalten einiger einzelnen nä-hern Bestandtheile thierischer Körper im Feuer vorläufigbekannt machen, um nachher Wiederholungen zu ver-meiden.

Trockene Destillation thierischer Körper überhaupt.

§- lZ98.

Wenn man frische thierische Theile einer trockenenDestillation unterwirft, so erhalt man aus den mehrestenbey der Warme, die den Siedepunct des Wassers nichtübersteigt, ihr wesentliches Wasser, das immer einen,mehrentheils eckelhaften, Geruch hat, und leicht in Fäul-nis; übergeht; bey verstärkter Hitze, kohlensaures undbrennbares GaS, einen ammoniakalischen Geist, kohlen-saures Ammoniak in concreter Gestalt, und ein cmpyreu-matisches Oehl. Wir wollen hier frische Knochen alsBeyspiel wählen.

§> iZ99-

Wenn man eine beschlagene irdene Retorte mitStücken von frischen Knochen, die von dem anhangen-den Mark gehörig gereinigt sind, anfüllt, eine Röhremit einer Mittelflasche an die Mündung der Retorte an-küttet, und mit der Wanne des pneumatisch-chemischenApparats verbindet, wie oben (§. 9z 7.) bey der trocknenDestillation des Holzes erwähnt worden ist, und dannstufenweise bis zum Glühen erhitzt, so entwickelt sich hier-bei) ebenfalls eine sehr beträchtliche Menge kohlensauresGas und brennbares Gas, die mit grauen und gelblichenGrens Chemie. 11. Th. S Nebeln