der großen Völkerwanderung Franken hier niederließen. Der-rnuthlich waren cS Attuarier; daher heißt dieser Strich in derLolkSgeographie noch der Hetter, das Hettcrt. So gab cs alsoAttuarier am Rhein, und Attuarier an der Nicrs; woraus sichauch jene oben (Aumcrk. veonnat. 0elrien8.) aus ^imoin äsrelrvs Agstis k'rilNLor. ^ttuiiri-,8 »ä erklärt.
Große Sümpfe zwischen Wesel umd Emmerich werden durchdie Volkssage daselbst als Uebcrbleibsel des Meeres angegeben.-Beweis ihrer frühem großen Ausdehnung. Dgl, oben Rees, un-ten Bynen. Wenn es wahr ist, was Pontanus (in Hist. Oel-riito Liren init.) behauptet, daß die Düffel vor Zeiten eine wei-tere Ausdehnung hatte, so kann man unter dem Duffclgau (Tu-balgo, Dubalgowe, Urkunde vom Jahr 946, und p!>gu8 äub.Isn, Urk. vom Jahr 600. Sieh unten Anmcrk. zu Nynaren undDubla, pagus regni Dotlnirien. eliron. gott>v>LLN.) den gan-zen Theil des Tantischcu Dccanats verstehen, der auf dem westli-chen Rhcinufer liegt. Von einem eigenen Tantischcn Gaue istnichts bekannt; dennoch war Tanten der Hauptort eines Comi-tats. (Uiigilua coiuss xuntsn. Vgl. Tcschcnm. ooä. äigl.)Und in Lipuurüs gab es einen U»gu8 Hulj,!.,, (Hülpgau LI>ron.Aottvieski.) Wenn dieser Name von den Ul^iie c-wu-n des An-toninischen Itinerur, welche einige für Alpen, andere gar fürTanten halten, hcrgelcitct werden darf; so kann dieser Hulp-, gau leicht der südliche Theil dcS Nautischen Decanats seyn, so-F' " wie cs ausgemacht ist, daß der nördliche Theil zum Duffclgaugehörte.
Der Tubelgau, Tnffetgau, gehörte zum Ripuarischen Hcr-zogthumc; denn dies ging bis an die Waal, die cs vom Fri-sischen Hcrzogthume trennte.
Aber woher hat der Tubclgo seinen Namen?, Vermut-lich von den Tubantcn, einem Stamme der Franken, (Ms-a-rHDiniLg^i-, IX. 17, 18, * Vlll. 22, 22 und V:>Ie8Ü l?L!>»Lici»umI. 19.) die sich hier nieder gelassen haben mögen, wie neben ihnenam Rheine, in den Hütten und an der Nicrö, im Geldcrlande,die Attuarier. Es ist merkwürdig, daß ein Vcrzeichuiß derKirchen des Nautischen Archidiaconatö, aus dem 13ten Jahr-