^ssel (Jsala.) Dennoch gehörten zwei Pfarreien auf dem litt,ke» Rheinufcr, Kellen und Griethausen bei Cleve, zum Bis-D tbum Utrecht, zum Emmcrichcr Archidiakonat. (Die Kirche zu« Kelle ist dem h- Willibrordus geweiht.) Der Rhein hat nachherI auch hier seinen Lauf verändert, so daß Kellen und Grietk jetzt westlich von demselben liegen- da sie sonst östlich lagen,i Der Dechant des Stifts znm h. Victor in Tanten war zu-
» gleich k'-istoc pl-imitivus daselbst und Landdechant. Archidia-
- konus war der Probst zu Tanten, doch erstreckte sich seine Ge-richtsbarkeit nicht über die Pfarre zu Tanten und die davon ab-hängigen Kirchen. Diese gehörten unter den Archidiakonat des
^ Dechanten. Ueber die Synodal--Versammlungen der Pfarrerdieses und der benachbarten, dem Probstc zu Tanten als Archr»
! diakon untergebenen Dekanate meldet eine alte Notiz aus dem
- löten Jahrhundert folgendes: Laplum Xanten, ssruatur mar-W tis post tJuasi moelo geniti.
U (laplum Xouiomagen, sernatur vsneris post octoasS
I pssclis et jovis post Vicloiis.
« Laplum Oeliien. sviuatur maitis post Viotoris.
» La>>!um Duislieegon , sernatur- jouis post liemlniscersi
» ltaplvm Suelrtelon ssruatur ipso eliv ski Viotoris-
! Im sicbcnzchnten Jahrhundert wurde die Würde eines
Probstcs zu Xanten suxyrimirt, und die Archidiakonal--Juris-diction wurde seitdem von einem erzbischöflichen Official verwal-tet, so wie vordem schon ein Olllcialis Vrolncliaooni die Ge-rcchtigkeitspflege ausübte. Die Lulla cle salute vom Jahre1821 überweiset alle in diesem Dekanat gelegenen Pfarreiendem Bisthnm Münster.
Der diesseitige Theil dieses Striches war anfänglich vonMcnapiern^fUsIIo gall. IV. sei init.) dann von römischen Ko-lonisten und Sicambern bewohnt. Den jenseitigen Theil be-! - wohnten, als Julius Cäsar hieher kam- auch Menapicr. (ibick.)Aber welches Volk nahm, nachdem sie vertrieben waren,hier ihre Stelle ein. Vermuthlich waren es die Bructerer, undnachdem diese vertilgt waren (Daeit. äs mor. germunorP sck :,ft, - jener Strich unbewohnt geblieben zu seyn> bis sich beiErster Theil- 17