hundert verfaßt ist, kam ultra termlnum rlioecesis bis sä/ruer mo1e/r§r'l/m, in ipsis „ro/rs erat U. f w-
Da Gladbach, das auf diesem Berg gebaut ward, damalszur Lütticher Diöccse gehörte, und westlich von der Nicrs liegt,so machte diese dort wohl die Granze zwischen den BisthümernKöln und Lüttich, und den zwischen dein Muhlgau und deinUnter-Maasgau.
benilicium 8!g»ri in cominsrcs /l^ano/s/i inxugo Urkunde vom Jahr 861 in lVlurtouc »mpl. coli,
tom. I. S 179. ^Viinlo, im Kanton Odenkirchcn, zum Berg-heimer Dekanat gehörig.
»knc/ren. 6ona sita in pugis co!onicn8. Dulgiacsosi, l>nn-nensi, <>tgoc etc. — in gugo guoguc gui voc-r-
tur Moe/Ia, vüla /oc/runt/». Urkunde vom Jahr 867. in Llsr-lene coli. smxl. tom. I. S. 185. Jüchen liegt im BcrgheimerDekanate.
Aus beiden Urkunden geht hervor, daß der Mühlgau auchLen nördlichen Theil des Bcrgheimer Dekanats begriff. Vgl.Lben Decsnia Lerglieirn. Anmerkung.
Daten, l-enelieiuin Neiole; (in der Pfarre Daten istnoch eine Ortschaft Mcicurath) >n villi, vslen in pngo ^/o-1en§e. Daten gehörte zur Lütticher Diöcese. Der Mühlgau be-griff also auch den nördlichen Theil der Dekanate Lüstern,nnd Wassenberg der Lütticher Diöccse, und ging also dort biLin die Maas.
Heringen bei Dcnlo. vills //e,ü,!Ze in gu^o Il/oe/a,in einer Urkunde. Dom Jahr 899. im Nartcns smgl. coll. I.S. 248.
Wenn Heringen zum Mühlgan gehörte, und Venlo, Te-gcln und Loberich erst im zehnten Jahrhundert von der KölnerDiöccse abkamen, so errath man, wie weit der Mühlgau ge-gen Osten und nach Norden ging. Gegen Südost trennte dasFlüßchen Schwalm denselben wohl von dem Maasgau. Manbemerkt, daß hier in der Gegend, zwar außerhalb der Kölni-schen Diöcese, aber doch in der angeblich zum Mühlgau gehöri-gen Ecke ein Ort liegt, den man auf Karten und Verzeichnisse»