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rechten, in dem von Düsseldorf. Da Geriöheim bei Düsseldorfrin dahin gehöriger Decanatort unstreitig ist, so setze ich es aufsolche Weise in den Kcldachgau, und ist also Graf Hcrman, st,dessen Grafschaft Gerishcim, nach einer Kaiserlich OttonischcnUrkunde vom Jahr 976 gelegen war, ein Graf des Keldachgausgewesen. Ein Graf gleichen Namens von eben diesem Gauelebte unter König Heinrich H. vom Jahr 1019, welchen wir —Hcrman II. nennen wollen. So weit Krem er. Gegen allesdieses läßt sich mchrcrcs cinwcndcn: Laßt uns die Sache naheruntersuchen. Daß cs einen Nuhrgau, Karicbo, Kuricgou,Unr-iLgov va, Loricgao etc. gegeben habe, erhellet aus derStiftungsurkunde der Abtei Werden vom Jahr 802 bei Teschen-machcr in rippenck. Oiploinatico S. 52, und Krcmcrä Urknn-den 3 B. S. 3. Vgl. Ritz anecclot. Dom. IV. kol. 289. Die-sen Ruhrgau rechnen der Abt Bcsselins in eliron. gottaviccnsi,Dremelins in notitir» prigornrn und Lrrnner <1e Itipuririis undCrcmer oben zu /O'pnart'um; welches sich aus mehreren Diplo-men beweisen läßt. Z. B. in einem Diplom des Sigihard
beißt es: in loco gni clioitnr Wertllin», in pago Kurieginr,in äacatn Kipoariornin — UI. Lspternbr. anno VI. rsgiirrnt«!Knäovico Löge et iniperat. In einem andern Diplom heißt es:in loco, 9 «i clicitur ^Vertleina, in P3go Kiporum, juxtu tlu-viurn Karr». aVnno VII. Dnclovici etc. Hier wird Origus »leinem weitern Sinne genommen, wie wir oben bemerkt haben.
In demselben liegen die Abtei Werden, Wertlnni, su-per ünviuin Karree in s^Ivre JVennesvrelst in prego AllrieZo.
Obige Urkunde vom Jahr 802.
Kreutzberg bei Kaiserswerth, nach Krcmers SammlungKöln. Urkunden S. 219.
Der Hof Anger, die Selbeck, Mündelyeim, Rhein-heim, Sern UNd Anger M UNd. Sich Dert? tllesLur. rrnecä.V. lol. 269. Vgl. unten Duisburg und Kaiserswerth oben.
Es gab auch einen Duisburgergau, p-igns Ouü-öurck. Urk. vom Jahr 904 in Krcmers Samml. 3 S. 4. undeinen