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1 (1828) Erster Theil oder erste Epoche : mit einer Charte der Dekanate und Pfarreien
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ein. Der Uferstrich zwischen Düsseldorf und Deuz heißt auf al-ten Charten und in der Volkssprache noch der Musi pat.

Tie Fränkischen Gauen in dieser Gegend zu ermitteln, hatgroße Schwierigkeit. Zu den deutschen Ripuarien, sagt Kremerin seiner Geschichte der Grafen von Berg, gehörten (unter andern)der Gau von Duisburg, der Kcldachgau, der Ruhrgau, derTcuzergan, und der Gau, in welchem sich der Decanat vo«Sicgburg gebildet hat, den ich aber mit seinem ursprüngliche«Namen nicht zu nennen weiß.

Der Abt Bcssclius in Llirornoo Fottivreensi 1. IV. S. 174lkannte nur den Nuhrgau. Aber so wohl der Duisburger als auchder Kcldachgau kommen beide in einer Urkunde des deutsche«Königs Ludwig vom Jahr 904 vor, worin er auf Fürbitte derGrafen Conrad und Gebhard, aus dem Salischcn Hause, ver-schiedene Güter zu Wcrthcn, Kirch-Elfriche, Gcldape, dem Got-teshause des h. Schwibcrts zu Kaiserswerth geschenkt hat. Otto,der darin vorkommt, war der Graf im DuiSburgcrgau, undEberhard im Kcldachgau, auf welchem derjenige Graf Konrad ge-folgt ist, der 6 Jahr hernach im Kcldachgau wieder vorkommt.

Wo der Kcldachgau eigentlich gelegen, weiß ich zur Zeitnoch nicht gewiß. Ich vcrmuthe nur in der Gegend von Dussel,dvrf. Aber der Duisburgcrgau verrath seine Lage durch dieStadt Duisburg am Rheine, welche am Ausflusse der Ruhr liegt»Der Kölnische Decanat von Duisburg hat sich darin gebildet,woraus man den sichern Schluß machen kann, daß der Duisbur,gergau bis nach Angermund hiiiaufgegangen, als woselbst sicssauch dieser Decanat in der Kölnischen Diöccs geendigt hat. Ne§ben diesem Duisburger-Decanat war um die Ruhr hinauf derRuhrgau, und den Rhein hinauf der Kcldachgau. Der über-rheinische Theil des ehemaligen großen Dccanats von Neuß oderder jetzige Decanat von Düsseldorf möchte ihn wohl ausgemachthaben. Nach dieser Unterstellung hat der Kcldachgau bis an dieWipper hinaufgcreicht, wo der Deuzcrgau angestoßen hat, derin einer Urkunde des Königs Conrad II. ausdrücklich genanntwird. Denn alles, was auf der linke» Seite dieses Baches gelegenwar, gehörte noch in den Decanat von Deuz, undwaSausder

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