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Theil 1, Bd. 2 (1830)
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273
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Beilage 91 b

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1. zu dem ersten, so i» dem vurgeschr. Hove to Rliaile op derVollmcr drey und zwyntig Huven gehörig (als syner FürstlichenGnaden bericht werd) und sy onder sich den zwyspäldig syn twyerleyoonstilie van Luidcn als Markische und Lymburgische meinen und er-achten, Wille unser Gnädiger Herr und Fürst dat die Twiespalt odercomiitio Twyerley Hoves Lüde in einem Hove, ganz und Alle Tytoff und nichtig seyn soll: dann sy sollen vortmeier alle tosamen, son-dern einigen Unterscheid einerley Luidcn von einer ghörigkcit, einerGerechtigkeit und einer condiiion in den vorgeschriebenen Hof totlüiarte syn; blyvcn, geholden und gcacht werden want sy die einewie der andere syner Fürstlichen Gnaden to samen togedoin, gehörigund verwandt syn.

Und sollen also samcnder Hand eindragtiglich

2) syner Fürstlichen Gnaden Hofhörig syn, und wenn einigevan den Soelstedcn der Hövcn, verstörvet, darauf soll syner Fürst-lichen Gnaden, oder syner Fürstlichen Gnaden Voigt des vorgeschr.Hoves in syner Fürstlichen Gnaden Städe, vor Hovgeld heben, undboeven dat beste vierfüssige Dicr und Dairtau twce pcnninge, undwanneer einige Frau störvet dat beste Kleid und twce Pennige.

3. Und sy die Hoves Luide als Mann noch Frau, sollen sich nietther Hyligcn Ehe bestaden möge» buiter Oonsons dies gnädigen Hernoder dessen Voigte. Und wenn sy deren Conseil« begehren füllen, sydarop geven, so dick dat geschuit scß Pennige und wanneir sy sichsonder Consent ind Oirloff des Herrn bestaden, sollen sie nun gevenvyff Schilling.

4. Sodann der Huven in diesem Hove, wie vorgeschrieben gehö-rig Drey und Twinlig syn soll, illich Huve Jarlik und alle Jairunserm gnädigen Herrn oder dem Vogd, in syner Fürstlichen GnadenStäde geven und betalcn, to Hovespacht oder to Tynsche op Mayvier Schilling und to Hcrvest vier Schilling und Dortau des Jahrsein Schwein, ein Hauen und niegen Eyer, und bey Solstede derHuven füllen alle Tidt voir diesen Hovespacht oder Tinsch verbundenund verunderpant jsyn und blyven wie sy ok die Hucven gedeilt oikversplitterd heddcn oder noch toekümptig (dat doch nit sye, wie her-nächst folgen soll) verdeyle» oder versplittert werden möchten. UndWille unse

5. Gnädige Her und Fürst nyt, dat sie dir '^Pcs Luide achterdiesem Dagc, einige Hueven in cynigcn Dcil spl.^eyn oder verbellenfüllen, op Verlust der ganzen Hueven, und des versplikternden Dells,dan wat vor diesem Dage darnygst, versplittert verkeilt und versatwerden magh, sollen sy wieder, bei den neigsten folgenden seß Jaircndabei wervcn, vryen und loesen. Und dat allet so d.ies nit geschehe,op Vcrluist der Huven als vorbemelt. Und gein Mynsch soll derFürstlichen Hueven oder cynigen Deil der Affsplitterung besitten noch