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Theil 1, Bd. 2 (1830)
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Beilage 91 b.

gebruekcn, hey sy dan gehörig in den vorgeschrievcn Hov, oderei in »ei! e sich binnen den naysten Jair gehörig desselvcnHoves allet nae Hov e Krccht.

6. Und füllen die Hoves Luide in den vurg. Hoff gehoern, diedem Abt van Dütz geine Haver to gcvcn schuldigh unserm gnädigenHerrn oder dem Vogt, in syner F. G. Stäbe Jahrlik geven und be-talen, die neycn Malder Haver, wie dat van Olders gewöhntlich is.

7. Und so sich tot eynigcr tidt van nodcn geboeren möcht, umbdessen Hovespacht oder der Hoves Gerechtigkeit to penden dat sollunser gnädiger Herr oder dy Vogt in syner Fürstlichen Gnad. Stäbeoder die Hoves Richter dann ovcrmitz oeren Dienern na Hovcorcch.tegeschicn laten mögen.

8. Und sodann die vurgeschr. Hoves Luide Jairlik und alle JairEnde, den vurg. Hovespacht und Tynsch noch to geven plagen vyffund seßtigh Gulden, die dan eyne weile kyds herwärts allein op denHuven, da man Lymburgsche nennt, gestallt und ok van denselvenbelaelt und sich dann die vorg. Lymburgische to mehr Tiden hcbbebeklagt, wy sy van den andern die sich märkische nennen, mittler Tydtdnrop gedrongen und bouer die Recht und Billigkeit darmede beschwertworden wären, dathalver unser gnädiger Herr und Fürst also oikumb Orsaken, wie hieboven geschrieven und redlich, beschwerlich undunbillig geacht.

Dich so bevind unser Gnädiger Herr dar in Vortydcn die HovesLuide geine vyff und festig Gülden to bctalen schuldig sollen syn, unddoevor heff syn Fürstlich Gnaden neu verordnet und vertragen, daßum vortan die sämtlike Hovesluide, sowohl die Märkischen als dieLymburgische die vurgeschrieben vyftigh Gülden, namentlich vor denGulden die rechte Gewehrde van jetwedem Golden, gewichtigen Gulden,und glikesfall sollen sie oik die Schillinge und Pfenningen wie diehier voir benannt stöhn, na aävenaut und Vcrdrage des GoldenGülden betaelen, also daß alle tidt Thein Schilling einen GoldenGulden werth syn und damet betalt werden sollen.

Und hicfür sollen sy, die Hoves Luide, alle sämmtlichen Dienstdoen; des Jairs twemal, als eyner by Grase und einer by Stroe,diejenigen die Perde hebbe, mit ten Perdcn, und die geine Perdehebben, mitten Live und allet bei einer Sunnen uit und wider in tokommen.

Und daneben füllen sy van unserm gnädigen Herrn noch demVogt in syner Fürstlichen Gnaden Städe mit Dienst nit übertrugennoch beschwert werden, behaltlich doch Herrn Theinden der Borgtot Titans syncn Dienst, nae alten Gebrauch und Gewohnheit.Oik sullcn sy unserm Gnädigen Herrn syner Fürstlichen Gnaden, Er-ven und Nachkömmlinge, tot allen Schattingcn wanneier die syneFürstlichen Gnaden von der Landschop mag to gelaten werden, samcter