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Beilage 26.
fat von eines verstorvenen Hoeffsman fharende Nalaet allein dat bestePerdt, die beste Koe und dat beste Verben, und van einer tödlicherabgegangener Haußfrawen gereiden Guideren allein dat beste Kleidt,die beste Khue undt dat beste Verben als vur einen Sterfffall deinHeeffsherrn gebore und zokommcn fall vp den Fall, dar ein Hoeffs-inan oder Hoeffsvrauwe mit gewunner Handt in einHoeffsguidt sitzetund doedtz verfert: — Dieweill diese Luide mit geinerLyffseigenschafft behafft, sunder allein Hoffhorig sein,fall gedachten Hocffsherren nae doidlichen Verscheiden des Hoffesmansdat beste Perdt thwei die beste Khoe und thwei die beste Verben, avernach Affsterven solcher Hoeffesfrauwen oere beste Kleidt und gleichfalsthwei die beste Khuen und thwei die besten Verben oder derselve»Wherdt von berürtem ihrem Nalaeten in Crafft dieses Verdrages naeAußweisungh vorbcmclter Rollen unvcrhindcrt folgen. Mit den Um-melinge aver fall idt in diesem Fall nit anders, als berürte Rolledarvon meldet, gehaldcn werden.
2. Lkom khweiden, als gedachter Hoeffshercn so viel! Deinste,alß sie ihrer Gelegenheit nae jairlichs bedürfftizh von diesen Hoeffs-luidcn gefordert, und die Hoefföluide In niet mehr dan veir schuldi-ger und zweier Bcdcdcinste gestendig, — fall linfordcr jeder Hoeffs-man, o auff einem hoffhorigen Hoff wonet, des Hoffshcrrn auf ihremGcsinnen jairlichs in allem acht schuldige gcbücliche Deinste, nemlichvier Deinste bei Grass und veir bei Stroe, und vorder aver geneschuldige Bede- Lyve - oder Maldcinste ebene riae Jnhilt bcrürterRollen tho leisten gehaldcn sein, doch dat den Hofföau lischen in Lydtsolcher Dienstleistung die Kost von dem Heren gegeven wurde.
ll. Thom derben, wanncr nae Affsterven eines Hofflnans off einerHoffefrauwcn, so auff einen Hoff gewonnendt, die liegst» Erven oderdie fuß dat mir Rechte doen niochte, umb solchen Hoeff oder Hoesss-guedt, alß der affgestorvener vcrlathen, tho Handr gewinnen, denHoeffsberrn oder seinen Schulten ersuchen, fall der Hoffshcrr offresein Schulte dicselve tho der Handtgewinnungh gestade, und der jheue,der solche Hanergcwiun begcrr, hie sei Man oder Frauwe, für denHandtgewinn idcrmals sechs alse Guldenschilden mit Gnaden, oderden Werkt davor, als der Herr von dem Lande bviren doidt, nuvorlmcr aevcn und verrichten.
4. Thom veirden, da Man oder Fraw aus deisem Hoeff tho Eickellgewesselt würden, fall jeder, so daraus gewesselt wert, für den Orloffsolcher Wcssclungh den Hocfföherrn, der reichste veir Daller, Middelstedrei Daler und der armcste twe Daler, alles mit Gnaden erlegen.
5. Wan dan auch thom vünfften op den Fall, wanner ein Manoder Frauwe, so in deiscn Hoff qeborigh, sich an einen ander» daringeliorigh destaden wolde, fall solches mit Orloff der Herren gescheili,und der Man dric und die Braurve anderlhalben Gulden (idern
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