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Theil 1, Bd. 2 (1830)
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Beilage 25. 26.

cianjc Gapittcl des Gotzhauß sanct Panthaleon zu unsern' Erclcrunge,Bedingunghe ind Scheidunge und nicht der Scholtiß.

l'ro Copia etc. wie bei der fürstlichen Consirmationdes Vertrages vom Jahre 1569 consonante attestorAug. Keller, Kot. Clivis immatric. undGerichtsschreiver. Mpr.

Beilage 26.

Vertrag zwischen den Hi'fsherren des Hofes Eickel und den Leu-ten, welche die dabin gehörigen Hofgüter besaßen, in Betreffder Erbtheilung, der Dienste, der Erbgewinnung, der Aus-wechselungen und Bestattungen, der jährl. Erkenntnissen der(un beerbten) Hvfleutc, des Hosgerichts, der Äöiter, der Ap-pellation vom Hofgerichte, der Pachte rc., durch die fürst!.Rathe zu Stande gebracht und mit des Herzoges Secrek-siegel befestigt im Jahr 1569.

E.v Copia saec. XVII.

Nachdem die semptliche Hoiffsluidc des Hoeffs tho Eickelan einem gegen die edlen und ehrendtvesten Johan Hungenpoctt zumGosenwinkell, imgleichen deren von Eickel nachgelatene Erven alsHveffsschulten und jetzt angegevene Hoeffsherren bcrürteS Hocffes Eickcllan der anderen Seide» sich villerhandt Beschwerung«, so man Inenwieder bemcltes Hoeves Rechten und darvon fürbrachter Rollen anlo-mödigen unterstanden hcbben selben, niet allein an den Durchlcuchtig-sten Hochgebohrncn Fürsten unseren gnedigen Herren Hertzogcn toCleve, Gütlich und Berge, Grave tho der Mark in overreüchtcn Sup-plication, sundcr ock op verscheiden Order tho Recht eine lange Tydther und up idtz gehaldenem guidtlichem Berhoer overmails in dieLengde bcclagt; und aver bemelte Hugenpoedt und von Eickell weidersolche Klage angercigtc Hoeffsrcchtcn und vorbrachte Rolle verscheiden«Einredde fürgewandt, und vürnemblich langcwirigc Poffession undBesitz angelogen, oick derwege» etliche Kundlschafften und andere Be-wcißstücken upgelccht: so scinds für und durch hochcrmclteS unsersgnedigen Fürsten und Herren dair lho verordneten Rhedcn beide ob-bcrürte Partheicn mit ihrem rechten Wetten, vurbedachtem Muidtund guidcn Willen nae allerseits angerürtcr Rotturfft verwegen guid-lich entscheiden und Verwegen verdragen, wie solgett.

1. Anfenglich dieweill gemelte Hoeffsherren idt davor gehalden,dat sie der affgcstorvencn Hoeffsluiden tho Eickcll nagelatene gcreidteGuider tho erffdeilen in Crafft angctogen Besitz berechtigt, die Hoeffs-luide aver Innen geiner Erffthcilung gestendig, snnder allein bekandt,