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Theil 1, Bd. 2 (1830)
Entstehung
Seite
82
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Gulden up vier und thwintigh Räder Albus gerechnet) dem HoeffS- iHerrn für solchen Orloff eins geven, und all mit Gnaden.

6. Thom sechsten, im Fall dcise Hoffsluide (Man, Fraw, Knecht joder Magt) den Getüchnißpfenningh, so hie alle Jair eins up sanct jPanthaleonsdagh dem Hoeffshcrrn tho erkendtniß, dat sie in deisen bHocff gehorigh-, und dem underworpen, tho geven schuldigh, up den ^angereizten Dagh bei der Sonnen nach Außweisungh berürter Rollen 'nil bekahle, fall der jenne, welcher darin also seümigh befunden, dem jHerren in eine Wedde oder Peen von drei Tornischen (jeder Tornisch |auf drey rader Albus aestimirt) doch all op Genaden, gefallen sein, !und der Hocffsherr oen darvor des andern Dages mildes Hoevcs Fro- >!ncn pendcn moege, also dat der Seümiger mit geincr fordcr Peen !!beschwerdt würde, wie dan cthwan hiebevor vorgenohmen sein magh. s

7. Thom sevenden. Dweill die Hoeffsluide geclagt, wie gcmelke '

Hocffsherren schier in allen Sachen allein mit ihren Diener, oick !uterhalven Gerichtsfroncn den Hoffvluidcn die Pferde und andere iHave affpfenden, und diesclve unvertoeglich, daneben wert under !deren rechten Wherl umbschlaen oder overgeven tho latcn understan-den, sondern alles angereizten Hoeffsrechten tho wider; dagegen ob-berürte Hoffsherren herbrachten Besitz und Gebrauch angelogen, fall ;nun mehr up Ansünnen gedachter Ho.ffsherren oder ires Dieners in ijSachen (dar in man nach Hoeffsrechte oen sihnenj Pendung tho ge- .staden gehalden) der Hoffsfrone in solcher Pfendung in Jegenwürdig-kcit bemeltcn Dieners (offt der darbet sein woldc) unweigerlich doin, ^und die Pfande an dat Hoeffsgericht bringen, wie dan auch seven iHocffsgeschworne oder Laten vp Maenungh des Hoeffsschulte over die }Pfendung gerichtlich erkennen; und im Fall darup der Umschlagh er- !.kandt, die Pfande umbschlagen sollen, aller nac Hoeffsrechten. Damit !auch solche Pfändung nit geferlich vertogen werde, sollen, dair tho !erscheinen, jedermals seven Hoffsgeschworcn durch den Hoffsfroenen !gcbotl und vcrwetrigt werden; und dhoe Jmandt ungchorsamblich !ohne ehafftc Roidt udtblive, derselviger in ein Peen von thwclff «ischlechter lopcnder Albus gefallen sein. j

8. Thom achten, bei walt vorgesatten Stücken die Kotter, so ^

auff Hocvcskottcn sittcn, in angcrcigccr Rollen mit Beschwernüß der sHoevener lom halven Deill uithdrücklich belüget, in denselven Stückensollen bemelre Kältere solche Stcigcrongh als der Stücken halven vurden anderen Hoeffsluidcn in diesem Bcrdragh gcmaicket, oick allein !halff dragen und leisten. !

9. Thom liegenden, nachdem gemelte Johan Hugenpott und Ge- !brüdcr und Lettern von Eickcll angegcven, dat sie van dem Herrn \Abte zu sanct Panihaleon in Cölln solche Erbgerechtigkeit, Lehungc, !Wer - und Nutzbarkeit, alß seine Werde tho und over den Hoeff tho 1Eickell und allen dar in- und thogchorige Luiden und Guidern biß i