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wurde sorgfältigst dekantirt, und der Rückstand ge-hörig geti-ocknet und gewogen, wo sicli dünn einGewichtsverlust von o, 09 Grammen zeigte.
Ein Theil der Auflösung mit verschiedenen Rea-genzien untersucht, lieferte nur die zwei gewöhnli-chen Säuren , Schwefel- und Hydrochlorsäure, durchKali, Natron und Kalk neutralisirt. Die ohen he-;schriebenen Versuche belehrten uns, dass die Alka-ilien ausschliesslich mit der Hydrochlorsäure , der Kalk 1dagegen nur mit der Selnvefelsäure verbunden war.
Die im Wasser auflöslichen Bestandlheile dieserLava waren demnach:
hydrochiorsaurcs Natron ,
« « Kali,
schwefelsaurer Kalk.
11) Obsidian. (Beschrieben im achtenArtikel).
Die ersten Versuche wurden zu dem Zweck an-sestellt, um die Bestandtheile des Obsidians zu er-mittein. Zwanzig Grammen wurden deshalb der Un-tersuchung unterwarfen, und lieferten Kieselerde,Thonerde, Kali, Kalk, Magnesia, Eisen - und Man-ganoxyd.
Hierauf wurden drei Grammen fein gepulvertenObsidian mit seinem doppelten Gewicht Aetz-Baryt ineinem silbernen Tiegel geschmolzen. Die erhalteneMasse wurde gepulvert, und mit Hydrochlorsäure di-gerirt. Nach vier und zwanzig Stunden wurde die^Flüssigkeit sorgfältig dekantirt und der erhaltene;Niederschlag abermals mit Hydrochlorsäure digerirt.Diese letzte Auflösung wurde mit der ersten verei-