222
Die Farbe des Sandes riilnl grösstchtbeils vonEisenhvpcroxyd her, dessen Redukzion die Gegenwarteines brennbaren Stodes in dem Sande verriclh. Wirglauben aus einigen unvollendet gebliebenen Versu-chen schliessen zu dürfen, dass er Schwefel sey.
Es wurden später ioo Grammen vorher nicht ge-glühten Sandes so lange mit siedendem Wasser be-handelt, als dasselbe noch etwas auflöste. Es wurdedie Flüssigkeit hierauf, nachdem sie sich vollkommengeklärt hatte, dekantirt, und der gehörig ausgetrock-nete Rückstand wog 89 Grammen. Der Sand hattedemnach 11 Grammen verloren.
Man nahm nun die erste konzentrirteste Auflö-sung, und prüfte sie durch Reagenzien auf Säurenund Basen. Die ersteh dieser Versuche hatten dasMangan zum Zweck, das bereits in den unter 2) und4 ) untersuchten Salzen gefundon worden wär. Raumwaren einige Tropfen blausaures Eisenkali in die Auf-lösung getröpfelt worden, als sich ein schöner piir*sichblüthrother Niederschlag zeigte.
Nach dieser ersten Anzeige verschafften wir unseine grössere Menge des fraglichen Niederschlags,w r ovon ein Theil mit Kali geschmolzen , minera-lisches Kamäleon gab;, der andere Theil, mit Boraxvor dem Löthrohre geprüft , wurde in der äus-seren Flamme violblau , welche Farbe sich inder inneren Flamme durchaus verlor und weiss-lich wurde. Alle übrigen mit der fraglichen Auflö-sung vorgenommenen Versuche wiesen immer nurdie beiden gewöhnlichen Säuren, nämlich die Schwe-fel- und die Hydrochlorsäure, die beiden festen Ita-lien und Kalk nach*
1