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Minuten Jung hatten ausiihen lassen, fand sichkeine Aenderuiijg, liieht einmal in der Farbe.Auch die Schwefel - und die Hydröch torsaure,denen sie eiheii ganzen Tag ausgesetzt waren,brachten keine Veränderung daran hervor.
3) Die Dodekäedrischen Krystalle erreichen eine
Länge von einer halben Linie. Der grössteTheil ist'Schwarz, stark glänzend, undurchsich-tig, dem Ansehen nach last wie der schwarzePieöiiast (Spinell) des Vtsüvs : einige sind durch-scheinend und grünlich -braun. Die schwarzen,zu Pulver zerstossen, verwandeln ihre Farbein ein bhGsgelbes Grün. Das Rhömhoidal-Dodekacder, welches die Kernform zu seynscheint, wechselt mit verschiedenen Sekun-där-Formen, welche wir jedoch, wegen Man-gels an Zeit, nicht bestimmen könnten. (*)
4) Auch die weissen Krystalle in der Form läng-
licher Prismen waren sechsseitig. Die nadel-förmige Spitze eines derselben verwandeltesich, nachdem sie eine halbe Stunde der Flam-me des Löthrohrs ausgesetzt war, in einewoisslichc, ganz kleine, durchscheinende Perle.Diese Substanz ist daher noch schwerflüssigerals der Leuzit, denn letzterer schmilzt vorunserem Löthrohre schon in wenigenMinuten.
*) Dieses Fossil dürfte nach dieser Beschreibung vielleichtzu derjenigen Abänderung des Nöseaiis gehören, wel-che den Namen Spinncllan geführt hat. Vergf. Nög-. gerath’s Gebirge in Rheinland - AVestphalen. II. S. 3o2— 34«: A. d. U: