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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
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Achter Artikel»

Obsidian.

§. g8. Unter den vielen Lavamassen, welcheder Vesuv wahrend seines letzten Ausbruches von

sich völlig in die erstickende Atmosphäre versenkte.Vielleicht rettete seine Begleiter nur der aufrechteStand. Auch noch jetzt schleichen die Mofettenauf dem Boden fort, und erheben sich nicht. Lichterverlöschten ein bis zwei Fuss hoch vom Grunde; nur1767.vier Fuss hoch jiber einem ungemein heftigen Ouel!in der Nähe von Terre del Greco , der ununterbrochenvom Oktober bis zum März 1768 hervorstieg (BottisIsioria p. io 5 ). Und doch verdorren nicht nur al-lein die niedern, ganz von der Luft umgebenen Pflanzen,sondern auch weit darüber hervorragende Bäume ( Tai.itLcliera a Barbieri. 23 .), durch die Wirkung der Mo-fetten auf die Wurzeln. Ist es durch Entziehung desSauerstoffs, den vielleicht die Wurzeln aus der Damnuerde abscheiden, oder saugen sie unmittelbar den schäd-lichen Bcstandthcil in sich? Warum aber dann die son-derbare Ausnahme der Hegel bei Oliven - und bei Birn-bäumen ? «

Bezüglich auf Letzteros bemerkt nämlich Breislak (Vhys.u. lilhol. lleisen durch Kampanien, übers, v. lieuss I. S.i 63 ): «Sonderbar ist es aber doch , dass dieser mephi-

tisclic Dunst, der alle Vegetazion zerstörte und in we-nigen Tagen die Wurzeln und Pflanzen der Bäume vci-darb, den Oel - und Birnbäumen keinen Schaden zu-fügte. Dies ist ein durch alle Landleute der Gegend be-stätigtes Faktum, das ich selbst, als wahrhaft bezeugenkann, da ich diese zwei Arten Bäume, mitten in der all-gemeinen Zerstörung aller andern Pflanzen, grün und in ih-rem vollem Wüchse sah. Diese Erscheinung ist der Auf-