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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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Mündangen ihrer OeiFnungen schöne nadelförmigeSchwefelkrystalle angesetzt,welche unter der Linseals Oktaeder erschienen, die mit ihren Enden an-einander gewachsen waren. Die Temperatur derRauchsäulen, in der Nähe des Randes gemessen, be-trug nicht über 8o°. Wo die Temperatur weit unteroder weit über diesem Grad war, da liess sich in denRauchsäulen kein Schwefeldampf spüren.

Beobachtung: »dass jeder Auswurf, ausser der MengeSteine von einem bedeutenden Umfange, auch eine ge-waltige Masse von glühendem Sande in die Höheschleudert, welche einen Strom von leuchtenden Punk-ten bildet, der um so mehr das Ansehen eines zusam-menhängenden Feuers annehmen muss, als die Schnel-ligkeit der Bewegung jedem Theile- das Ansehen einesabgeschossenen Fcuerpfcilers giebt.« (B re i s 1 ak Lehrb.der Geologie, iibers. von Strombcck. III. S. n3und 117 .)

Das kohlensaure Gas der zersetzten atmosphärischenLuft ist theils in den Rauchsäulen der phlegärischcn Ge-filde und der Laven erkannt worden (vergl. S. i y4 htheils gewahren wir dasselbe sich mächtig entwickelndin den Miofetten.

Wasser wird also nicht allein die vulkanische Thä-tigkeit bewirken, die Luft muss wenigstens bei solchenVulkanen mit thätig seyn, welche Erscheinungen liefern,die denen des Vesuvs ähnlich sind. Dass bei denVulkanen noch viele andere , quantitativ weniger wich-tige Zersetzungen und Verbindungen nothwendig Vor-kommen müssen , glauben wir, als den Erscheinungenund Produkten der Feuerberge angemessen, voraussetzen,aber in dieser Skizze unsere Meinung von der vulkani-schen Thätigkeit nicht weiter ausführen zu dürfen.

A. d. Ü.