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Das Hydrothionsäuregas, das beständig in denRauchsäulen der Solfatara die Schwefeldämpfe be-gleitet, wird in jenen des Vesuvs nicht angetroffen.Diese Thatsache verdient von denjenigen beachtetzu werden, welche das Daseyn des Schwefels in denhalberloschenen Vulkanen von der Zersetzung derHy-drothionsäure, wenn sie mit der atmosphärischen Luttin Berührung komme, herleiten zu müssen glauben.
Ilydroclilorsaures Ammoniak.
Dieses in der Solfatara so häufig vorhandene Salzwurde seit dem J. 1807 jetzt zum ersten Mal von uns aufdem Vesuv entdeckt. Es ist wahrscheinlich, dass dieTemperatur dieses letzteren Vulkans für seine Hervor-bringung zu sehr erhöht ist, und dass es dieserhalbauch bei dem letzten Ausbruch sich nur dann auf denLaven gezeigt hat, als die Hitze derselben nachzulas-sen anfing. Dasjenige, was wir davon gesammelthaben, gehörte denjenigen Rauchsäulen an, derenTemperatur in der Mitte zwischen ioo° und der Rotli-gliihhitze stand; seine äussere Form war die einerBlüthengruppe, oder einer Gruppe kleiner Wärzchen.
Es war mit Chlor - Natrium und Chlor - Kalium, je-doch nur mechanisch, verbunden.
Hy droclilorsaures Eisenoxyd * Ammo-niak.
Dieses Salz färbte den Rand vieler Lava-Rauch- ^Säulen welche eine mittlere Temperatur zwischen derRothglüliliitze und ioo° hatten, gclblichroth.