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Der Vesuv in seiner Wirksamkeit während der Jahre 1821, 1822 u. 1823
Entstehung
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den Rauchsäulen, die aus dem Krater selbst hervor-brachen ; und zum erstenmal für uns in den-

sucht,in welcher man den Erdkörper als eine geschmol-zene Masse betrachten könne. *) Welche Zweifel manauch, trotz der gerechten Verehrung, die einem so gros-sen Namen gebührt, gegen die numerische Gewissheiteiner solchen Rechnung erheben kann, so bleibt es dochWahrscheinlich, dass alle vulkanischen Erscheinungenaus einer sehr einfachen Ursache, aus einer steten odervorübergehenden Verbindung zwischen dem Innern undAeusseren unseres Planeten entstehen. Elastische Dämpfedrücken die geschmolzenen, sich oxydirenden Stoffe durchtiefe Spalten aufwärts. Vulkane sind, so zu sagen, in-termittirendc Erdqucllcn ; die flüssigen Gemenge von Me-tallen, Alkalien und Erden, die zu Layastrümen erstar-ren, fliessen sanft und stille, wenn sie, gehoben, irgend-wo einen Ausweg finden.«

Wir denken uns, im Einverständniss mit dem Vorheri-gen, als Haupterreger der vulkanischen Wirksamkeit, dasWasser und vorzüglich dasjenige der Ozeane: daher Koch-salz und Salzsäure in den Rauchsäulen der Vulkane; da-

*) Viele Erfahrungen über die Zunahme der eigenthümlichen Wärmoder Erde in dem Verhältnisse der zunehmenden Tiefe lindensich bereits zusammengcstellt in dAubnisson de Voi-sins Traitd de geognosie I. S, 444. Als Quellen in dieserBeziehung sind anzuführen Sauss'ure Foyagc dans leiAlpes f. 1088."dAubnisson de Voisins, Lei minesde Freiberg. III .Journal des mines XI. p. 5l7. XIII. p. Il3XVI. p. 409. XXI. p. 119. Von Zach Monatl. Correip,IX. p. 349, Journal de Physique LXII. p. 443- EXXXVTI,p. 304, XLI p. 23 o. Annales des mines. I. p. 377. II.p, 59. III. Edinburgh Philosophical Journal. I. p. z34. II*p. 376. III. p. 286.* De Laplace Tratte de micaniqueceleste V» Liefe 11 . p. 19,